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Nordbau : Weniger Schauleute, mehr Fachbesucher

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Aussteller und Messeleitung sind mit der 58. Nordbau zufrieden. 70 400 Gäste schauten sich um, die meisten waren Profis

Die 58. Nordbau ist beendet. Nach sechs Tagen Messebetrieb schlossen sich gestern Abend an der Holstenhalle wieder die Tore. Aussteller und Messeleitung zogen eine überwiegend positive Bilanz. Nach offiziellen Angaben schauten sich seit vergangenem Donnerstag rund 70 400 Besucher auf rund 90 000 Quadratmetern Ausstellungsfläche in und vor den Holstenhallen nach Neuheiten rund um den Hoch- und Tiefbau um – die meisten von ihnen waren Profis.

„Wir sind voll zufrieden“, gab Daniel Fertig vom Gemeinschaftsstand Niemann Geräte die Stimmung unter den Ausstellerkollegen wieder. Der Kleinbaggerspezialist führte auch gestern Morgen die erstaunliche Wendigkeit von kleinen Multifunktionsladern vor – zum Vergnügen auch vieler Schauleute, die den letzten Messetag zum Bummeln nutzten.

„Unter dem Strich hatten wir aber deutlich weniger Sehleute als im Vorjahr am Stand, dafür mehr Profis“, sagte Fertig. Die Kollegen hätten zahlreiche neue Kontakte geknüpft, freute er sich.

Auch Felix Windrich, Chef am Messestand von GP Baumaschinen, war positiv überrascht. Üblicherweise falle die Bilanz auf der Nordbau etwas schwächer aus, wenn im Frühjahr bereits die Bauma in München gelaufen sei, sagte der Baumaschinen-Profi: „Davon ist diesmal wenig zu spüren.“

Zufriedene Mienen gab es gestern in den Hallen, wenngleich der Andrang am letzten Messetag doch spürbar nachließ: Gefühlt habe man etwa fünf bis zehn Prozent weniger Fachpublikum als im Vorjahr beraten, sagte Alisa Dammers, Messestandleiterin der gleichnamigen Fachfirma für Dachdeckerbedarf. Das liege allerdings weniger an der Messe, sondern am guten Wetter der letzten Tage, sagte die Fachfrau. Das Handwerk nutze derzeit jeden guten Tag, um auf den Baustellen die lange Winterpause wieder wettzumachen – da müsse die Messe halt warten. Dennoch seien in den vergangenen Tagen täglich bis zu zehn Mitarbeiter pausenlos in Kundengesprächen gewesen, sagte Alisa Dammers. Ein Extralob hatte die Geschäftsfrau für die neue Halle 1. „Es ist alles lichter, heller und luftiger geworden“, meinte sie über den laufenden Umbau.

Auch Dirk Iwersen, Chef der Hallenbetriebe, zog gestern ein zufriedenes Resümee: Die Stimmung unter den Ausstellern sei gut, die Besucherqualität hoch gewesen, sagte der Hallenchef. Einziger Wermutstropfen aus seiner Sicht: Am Donnerstag und Freitag gab es bei der Anfahrt auf die Messe leichte Rückstaus zur Autobahn. „Wir analysieren noch, woran das gelegen hat“, erklärte Iwersen.

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erstellt am 18.Sep.2013 | 07:00 Uhr

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