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Polizeibericht : Wem gehören die Uhren, Handys und der Schmuck?

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Im Juni stellte die Polizei 80 gestohlene Fahrräder sicher. Jetzt möchte sie weiteres mögliches Diebesgut zuordnen.

Neumünster | Der Fall sorgte für Schlagzeilen: Anfang Juni durchsuchte die Polizei ein An- und Verkaufsgeschäft in der Innenstadt und stellte dabei 80 gestohlene Fahrräder sicher. Doch der Fund der Ermittler war noch deutlich größer: Bei der Durchsuchung im Sommer wurden auch diverse Mobiltelefone, Schmuck, Uhren, Laptops und Digitalkameras sowie zahlreiche andere Gegenstände entdeckt, die ebenfalls aus Straftaten stammen könnten. Zurzeit ist laut Polizei nicht immer klar, wer die rechtmäßigen Eigentümer dieser Gegenstände sind. „Ausgeschlossen ist auch nicht, dass Sachen nur vorübergehend an den An- und Verkauf abgegeben worden sind und später wieder abgeholt werden sollten“, erklärte Polizeisprecher Rainer Wetzel.

Parallel zu den Fahrraddiebstählen befasste sich der Ermittlungsdienst des 1. Polizeireviers mit dem weiteren Komplex. Die mehr als 210 sichergestellten Gegenstände wurden mittlerweile katalogisiert und dokumentiert. Die Polizei hat sie zum Teil mit Fotos ins Internet gestellt. Unter www.polizei.schleswig-holstein.de können sie auf der Homepage der Polizei angeschaut werden. Die Ermittler hoffen, dass mögliche Eigentümer ihre vermissten Telefone, Schmuckstücke, Uhren, Laptops oder Kameras dort entdecken. Wer seinen Besitz dort findet oder Angaben zu den aufgelisteten Sachen machen kann, wird gebeten, sich an die Polizeidirektion unter Tel. 94 50 oder per E-Mail unter Neumuenster.PRev01@polizei.landsh.de zu wenden. Bei der Aufklärung der Fahrraddiebstähle hat die Suche via Internet und Medien bereits geholfen: Mehr als die Hälfte der Räder konnte schon zugeordnet werden. Rund 30 Räder sind nach wie vor im Internet zu sehen.

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erstellt am 04.Sep.2014 | 07:00 Uhr

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