Verzögerung : Weihnachtsleuchten strahlen erst zum 2. Advent

Probehalber nahm Citymanager Michael Keller gestern Abend am Kleinflecken das erste von insgesamt 102 Elementen an einer Straßenlaterne in Betrieb.
Probehalber nahm Citymanager Michael Keller gestern Abend am Kleinflecken das erste von insgesamt 102 Elementen an einer Straßenlaterne in Betrieb.

Start an diesem Wochenende klappt nicht mehr. Es gibt schon 60 Laternenpatenschaften.

shz.de von
26. November 2015, 18:28 Uhr

Neumünster | Viele werden die angekündigte neue Weihnachtsbeleuchtung in der Innenstadt (der Courier berichtete) am bevorstehenden 1. Adventswochenende vermissen. „Die Produktion ist zwar abgeschlossen, aber der Laster aus der Slowakei ist noch nicht eingetroffen. Deshalb werden wir die 102 Illuminationen erst am Freitag, 4. Dezember, in Betrieb nehmen. Das liegt aber noch voll im Zeitplan“, erklärte gestern Citymanager Michael Keller.

Auf seine Idee  geht das fast 100 000 Euro teure Projekt zurück, das vom Einzelhandel in der Innenstadt getragen wird. Obwohl es keine zeitliche Punktlandung gab, ist Keller zufrieden. „Das wird  klasse aussehen“, stellte er gestern Abend beim Probebetrieb eines Elements am Kleinflecken fest. Rund 480 Lichtpunkte haben die 92 geschwungenen LED-Leuchten aus einem speziellen Kunststoff. Die zehn größeren Elemente auf der Kieler Brücke und dem Gänsemarkt werden noch heller sein.

Sie werden bis zum 6. Januar bei Einbruch der Dunkelheit zeitgleich mit den Straßenlaternen in Betrieb gehen, allerdings bereits um 23 Uhr automatisch wieder abgeschaltet.

In den vergangenen Tagen hat Elektromeister Matthias Looft aus Wittorf sämtliche Straßenlaternen in der Innenstadt präpariert. Er wird auch den Anschluss über Spezialstecker vornehmen und die Illuminationen ab dem 7. Januar wieder abhängen. Sie kommen dann in eine extra gemietete Lagerhalle.

Michael Kellers Idee mit den Laternen-Patenschaften zur Finanzierung des Stroms sowie der Auf- und Abbaukosten  entwickelt sich positiv.  60 Laternen für jeweils 130 Euro sind vermietet. „Am Kuhberg, Fürsthof, auf der Kieler Brücke und in der Holstenstraße ist fast alles weg. Wir brauchen aber noch Sponsoren für den Großflecken, die Lütjenstraße und den Kleinflecken“, sagt er.

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