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Holsteinischer Courier

20. August 2017 | 21:58 Uhr

Weihnachtsgeschichte im Lichterglanz

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

350 Besucher in der Anscharkirche lauschten den Worten von Propst Stefan Block

Unmittelbar nachdem Dr. Johannes Namgalies die Weihnachtsgeschichte am Heiligen Abend beim Weihnachtsgottesdienst in der Anscharkirche gelesen hatte, drang ein kindlicher Jauchzer durch das Kirchenschiff, den der sechs Monate alte Justus auf den Armen seiner Mutter ausstieß. Dazu konnte Propst Stefan Block, der den Gottesdienst für die 350 Besucher aller Altersgruppen hielt, nur noch sagen: „Das Kind ist geboren. So muss es sein.“

Den Gottesdienst am Heiligen Abend um 18 Uhr umrahmte musikalisch der Chor der Anschargemeinde mit Kantor Sven Thomas Haase an der Orgel und Benjamin Frenzke mit seiner Trompete. Um 15.30 Uhr und 22 Uhr fanden in der Anscharkirche,
wie in zahlreichen anderen Kirchengemeinden der Stadt, weitere Gottesdienste statt.

Propst Block erinnerte in seiner Predigt an Maria und Josef, die nur mit einem Esel, ohne Heimat, auf der Suche nach einer Bleibe nach Bethlehem kamen. Er fügte an, dass heute die Heimatvertriebenen in einer gleichen Situation seien. Gerade an Weihnachten, so der Propst, trete die Sehnsucht nach Heimat und nach Geborgenheit besonders deutlich hervor. Deshalb sei die Weihnachtsgeschichte eine Sehnsuchts- und Verheißungsgeschichte, sowohl für die Geborgenen als auch für die Vertriebenen. Zum Abschluss des Gottesdienstes sangen die Besucher der Anscharkirche „O du fröhliche…“.

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