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Grossflecken in Neumünster : Wegen der Holsten-Galerie: Jetzt gehen doch einige Läden

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Am Platz vor der Lütjenstraße ziehen zwei, vielleicht drei Geschäfte nebeneinander aus. Der Sky-Markt an der Wasbeker Straße soll offen bleiben.

Neumünster | Mit der Eröffnung der Holsten-Galerie kehren immer mehr Geschäfte dem Großflecken den Rücken. Nach dem Modeunternehmen H&M (der Courier berichtete) bestätigten jetzt auch der Schuhfilialist Tamaris und die Parfümerie-Kette Douglas die Schließung ihrer Läden. Beide liegen nebeneinander am Platz vor der Lütjenstraße.

Bei Tamaris prangen bereits große Baustellen-Schilder im Schaufenster. Der Ausverkauf hat begonnen. „Es wird einen nahtlosen Übergang geben. Wenn am 15. Oktober die Holsten-Galerie öffnet, schließen wir unseren bisherigen Standort“, sagt Michael Mayr, Unternehmenssprecher der Wortmann Fashion Retail GmbH aus Detmold, zu der Tamaris gehört.

Ein paar Wochen länger bleibt Douglas. Erst Ende Januar soll die Filiale schließen, teilt der Konzern auf Courier-Nachfrage mit. Gerüchten zufolge will auch Apollo-Optik, ebenfalls Nachbar von Tamaris, nach der Eröffnung in der neuen Einkaufspassage aus wirtschaftlichen Gründen keinen zweiten Betrieb am Großflecken betreiben. Auf Nachfrage wollte sich das Unternehmen allerdings nicht äußern. Fest steht: Tchibo bleibt am Eingang zur Lütjenstraße. „Wir fühlen uns am Standort wohl“, sagt ein Sprecher. Und: Obwohl ein großer Sky-Verbrauchermarkt in die Holsten-Galerie einzieht, will Coop den Sky-Markt nur rund 300 Meter weiter an der Wasbeker Straße geöffnet lassen. „Eine Schließung ist dort nicht vorgesehen“, erklärt eine Sprecherin.

Iris Meyer, Chefin der Wirtschaftsagentur, sieht die Umzüge einiger Geschäfte in die Holsten-Galerie nicht per se negativ, sondern auch als „Chance für die Innenstadt, dass sich etwas Neues entwickelt“. Nötig sei hierfür ein Konzept. Geplant ist, ein Leerstandsmanagement bei der Wirtschaftsagentur anzusiedeln, wenn die Ratsversammlung hierfür grünes Licht gibt. „Wir haben schon einige Ideen in der Schublade. Eine Option wäre es, eine spezielle Stelle zu schaffen, die sich mit den Leerständen beschäftigt“, sagt Iris Meyer. Auf jeden Fall sollen dann auch die Hauseigentümer mit ins Boot geholt werden.

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erstellt am 09.Sep.2015 | 07:15 Uhr

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