zur Navigation springen

Wasbek : Weberinnen laden zum Tag der offenen Tür ein

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Am Sonnabend, 7. Dezember, kann jeder einen Blick in die Webstube werfen.

shz.de von
erstellt am 05.Dez.2013 | 17:00 Uhr

Weben zählt zu den ältesten Techniken der Menschheit und neben dem rein zweckmäßigen Gebrauch von Textilien wurde auch immer der dekorative Wert von Webarbeiten geschätzt. In Wasbek treffen sich jetzt bei Anke Doose Frauen, um zu weben.

Grundlage des Webens ist die Verkreuzung zweier Fadensysteme, die im rechten Winkel zueinander stehend miteinander verflochten werden. Das unterscheidet Weben von anderen textilen Techniken wie Stricken, Häkeln oder Klöppeln, die mit einem Faden gearbeitet werden. Sich dieser Kunst mit reichlich Herzblut verschrieben haben rund 40 Frauen einer Webgruppe, die sich gemütlich in dem rund 200 Quadratmeter großen Dachgeschoss von Anke Doose über dem Lebensmittelmarkt am Lindenplatz eingerichtet hat. Kennen gelernt haben sich die begeisterten Weberinnen aller Altersgruppen und Berufszweige über VHS-Kurse in Neumünster. „Wir wollten aber mehr und waren ständig auf der Suche nach einem Raum, der für uns immer zugänglich ist und in dem wir auch unsere Webstühle aufstellen können, um unser kreatives Hobby ausüben zu können. Hier in Wasbek ging dieser große Wunsch nun in Erfüllung“, sagte Kirsten Rolle (46), Handwebmeisterin aus Schillsdorf. Am Sonnabend, 7. Dezember, laden die Frauen anlässlich eines Tages der offenen Türen alle Interessierten von 13 bis 18 Uhr dazu ein, ihnen beim Arbeiten einmal über die Schulter zu schauen. Die Besucher sind auch eingeladen an den Rahmen und fertig eingerichteten Webstühlen zu arbeiten. Wer will, darf gerne eigene Projekte mitbringen. „Gemeinsam wollen wir auch die Verschnürung an einem kleinen Webstuhl mit Geschirrtüchern machen und die Wolldeckenkette für den großen Webstuhl planen und eventuell anfangen zu schären“, berichtete Anke Doose.







Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen