Wattenbek kämpft vergeblich

Der TSV Wattenbek bot dem favorisierten SV Henstedt-Ulzburg lange Zeit Paroli. Hier nimmt es Christina Gabriel (vorne) mit Ann-Kathrin Skubich und Laura Neu (rechts) auf. Foto: Wegerich
Der TSV Wattenbek bot dem favorisierten SV Henstedt-Ulzburg lange Zeit Paroli. Hier nimmt es Christina Gabriel (vorne) mit Ann-Kathrin Skubich und Laura Neu (rechts) auf. Foto: Wegerich

Ohmsen-Schützlinge beim Final Four Vierter / Schmidt-Vollgraf schwer verletzt

shz.de von
07. Mai 2013, 03:59 Uhr

Altenholz | Für den TSV Wattenbek stand das Final Four um den Handball-Landespokal der Frauen letztlich unter keinem guten Stern. Der Oberliga-Tabellenfünfte belegte unter vier Teams nur den letzten Platz und verlor zu allem Überfluss mit Lisa Schmidt-Vollgraf eine Spielerin mit Verdacht auf Kreuzbandriss.

Dabei hatte das Turnier in Altenholz für die "Peitschen" gar nicht so schlecht angefangen. Denn Wattenbek verkaufte sich in seinem Halbfinale gegen den Topfavoriten SV Henstedt-Ulzburg ausgezeichnet. "Das war ganz großes Kino, das wir gezeigt haben. Wir waren stets auf Augenhöhe", sah Trainer Lars Ohmsen sein Team gegen den Drittligisten leidenschaftlich fightend. Beim 22:20 in der 40. Minute sah es sogar so aus, als würde der Oberligist das Spiel für sich entscheiden können, doch der Ausfall von Schmidt-Vollgraf brachte alle aus dem Konzept. "Das war der Knick im Spiel", berichtete Ohmsen, dessen Team noch mit 27:30 verlor. Tags darauf musste Wattenbek im Spiel um Platz 3 gegen den Oberligarivalen HSG Holstein Kiel/Kronshagen ran. "Wir waren mental und körperlich total platt, konnten keinen Spannungsbogen mehr aufbauen und sind auch nicht mehr richtig ins Spiel gekommen", bilanzierte Ohmsen nach der 22:32-Niederlage seiner Truppe. "Aber wir haben so viel positives Feedback von allen Seiten zu unserem ersten Spiel bekommen, das war Balsam für die Seele und wird uns allen in Erinnerung bleiben", schob Ohmsen die Negativerlebnisse beiseite.TSV Wattenbek gegen SV Henstedt- Ulzburg: Rathje, Müller, Ketelhut - Gabriel (1), Potratz (11), Hübner (4), Schulz, Schmidt-Vollgraf (1), Ziller (1), Tonn, Hollerbuhl (7), Petersen (1), Bruhn (1).

TSV Wattenbek gegen HSG Holstein Kiel/Kronshagen: Rathje, Müller, Ketelhut - Gabriel, Potratz, Hübner (4), Schulz, Ziller (3), Tonn (3/davon 1 Siebenmeter), Hollerbuhl (9), Petersen (1), Bruhn (2).

Ergebnisse: Halbfinale: SV Henstedt-Ulzburg - TSV Wattenbek 30:27, TSV Owschlag - HSG Holstein Kiel/Kronshagen 38:22; Spiel um Platz 3: TSV Wattenbek - Holstein Kiel/Kronshagen 22:32; Finale: SV Henstedt-Ulzburg - TSV Ow schlag 28:20.

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