Wasbeker Straße heiß umkämpft

Die Wasbeker Straße in Richtung Ring: Bislang rollt der Verkehr hier nur stadtauswärts. Die Stadt möchte das ändern. Anlieger halten die Straße jedoch für den Zweirichtungsverkehr für zu eng. Foto: Bluhm
Die Wasbeker Straße in Richtung Ring: Bislang rollt der Verkehr hier nur stadtauswärts. Die Stadt möchte das ändern. Anlieger halten die Straße jedoch für den Zweirichtungsverkehr für zu eng. Foto: Bluhm

Stadt stellt am nächsten Donnerstag drei Varianten zur Umgestaltung vor

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21. Oktober 2011, 07:46 Uhr

Neumünster | Das Tauziehen um die Neugestaltung der Wasbeker Straße geht in die nächste Runde. Auf einer gemeinsamen Sitzung der Stadtteilbeiräte Stadtmitte und Faldera wollen die Stadtplaner am Donnerstag, 27. Oktober, drei Planungsvarianten vorstellen.

Der Ausbau der Straße zwischen Schleusberg und Ring ist wegen der notwendigen Kanalsanierung und des extremen Hoppelpflasters seit langem überfällig. Strittig ist aber, wie der Verkehr künftig fließen soll. Die Stadt plädiert seit langem dafür, die seit den 60er-Jahren bestehende Einbahnstraßen-Regelung stadtauswärts aufzuheben, um die Zufahrt in die Innenstadt aus westlicher Richtung zu erleichtern. Einen neuen Vorstoß unternahmen die Planer im September im Bauausschuss, waren dort aber abgeblitzt. Der Ausschuss forderte die Planer stattdessen auf, Alternativen auszuarbeiten und in den Stadtteilbeiräten vorzustellen. Erst danach will der Ausschuss entscheiden.

Vor vier Jahren stand die Stadt schon einmal kurz vor der Öffnung der Straße. Damals hatten sich beide Stadtteilbeiräte unter dem Druck der Anlieger allerdings deutlich gegen die Öffnung ausgesprochen. Der Bauausschuss schwenkte ein: Die Straße sollte zwar ausgebaut, die Einbahnstraße aber beibehalten werden.

Thorsten Klimm, Stadtteilvorsteher in Faldera, brachte im Bauausschuss eine dritte Variante ins Spiel. Er schlug eine Einbahnstraße stadteinwärts vor. Um den Verkehr wieder abfließen zu lassen, sollte auch die Einbahnstraßen-Regelung beim Schleusberg umgedreht werden.

In der Anhörung am Donnerstag will die Stadt alle drei Alternativen darstellen. Die öffentliche Sitzung beginnt um 19.30 Uhr im Hansa-Haus am Hansaring.

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