Wasbek: Kita-Schließung kostete 30 000 Euro

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06. November 2013, 00:32 Uhr

Die Schließung des Wasbeker Kindergarten im Sommer kostet den Schulverband etwa 30 000 Euro. Das berichtete Bernd Nützel, Vorsitzender der Kita-Ausschusses, am Montag auf der Sitzung im Gemeindezentrum.

Wegen viraler Hirnhautentzündung war die Einrichtung im Juli für rund 14 Tage vom Rendsburger Kreisgesundheitsamt geschlossen worden (der Courier berichtete). Ausgegeben werden musste das Geld für eine komplette Reinigung der Einrichtung. Neun Kinder und Erwachsene, die im direkten oder indirekten Kontakt standen, waren damals betroffen. Diskutiert wurde die Anregung von Carina Rieper, Leiterin der Kita Padenstedt mit rund 80 Mädchen und Jungen, die ebenfalls zum Wasbeker Schulverband gehört: Sie möchte, dass bei der Aufnahme von Kindern mit den Eltern ein Betreuungsvertrag abgeschlossen wird. Darin sollen verbindliche Rechte und Pflichten der Vertragspartner verankert werden wie zum Beispiel die genaue Einhaltung der Hol- und Bringzeiten, ein Ja oder Nein zum Fotografieren der Kleinen, sowie das Löschen von Daten, wenn das Kind auf die Schule wechselt. Kritische Stimmen hielten dagegen, dass eigentlich doch alles über die Satzung geregelt sei. Befürworter erachten so einen Vertrag jedoch als sinnvoll, weil die Eltern insbesondere auf ihre Pflichten genauer hingewiesen werden. Auf Anregung des Padenstedter Bürgermeisters Carsten Bein wurde die Verwaltung in Hohenwestedt beauftragt, die Unterschiede eines Betreuungsvertrages zur Satzung aufzuzeigen.



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