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Bruno Jöhnk : Wasbek hat einen zweiten Ehrenbürger

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Rund 50 Gäste nahmen an dem festlichen Ernennungsempfang für Bruno Jöhnk in Kühls Gasthof teil.

Wasbek | Nach Gustav Dahmke, der 2003 die seltene Auszeichnung für seine Verdienste um die Gemeinde erhielt, trägt nun auch Bruno Jöhnk (82) den Ehrenbürgertitel Wasbeks. Rund 50 Familienmitglieder, Freunde, aktuelle Gemeindevertreter und ehemalige Weggefährten nahmen an dem festlichen Ernennungsempfang am Sonntagmorgen in Kühls Gasthof teil.

„Wir freuen uns, dass wir diesen Tag mit Dir erleben dürfen. Du hast Dich jahrzehntelang weit über das normale Maß hinaus für die Belange der Gemeinde eingesetzt. Und durch dein ausgeglichenes Wesen hast Du stets dafür gesorgt, dass, wenn die Wellen einmal hochschlugen, wir wieder ins ruhige Fahrwasser kamen“, sagte Bürgermeister Karl-Heinz Rohloff über den ehemaligen SPD-Kommunalpolitiker in seiner Laudatio.

Nicht unerwähnt blieb in Rohloffs Ansprache auch das sozusagen geflügelte Wort Jöhnks, „Meine Gisela hat gesagt…“, mit dem er in seiner aktiven Zeit als Mitglied der örtlichen Gemeindevertretung, Bürgermeister und Schulverbandsvorsteher gerne seine Meinungsäußerungen eröffnete. Dies sorgte unter den Gästen für allgemeines Schmunzeln, denn viele konnten sich noch gut an diese Angewohnheit erinnern.

Erfreut und sichtlich bewegt nahm der Geehrte seine Ernennungsurkunde entgegen. „Ob ich das verdient habe, weiß ich nicht. Aber wenn Ihr einverstanden seid, prahle ich jetzt damit ein bisschen herum“, erklärte er anschließend in seiner bekannt verschmitzten Art.

Der politische Werdegang des überzeugten Sozialdemokraten Jöhnk hatte 1970 mit der Wahl in die Wasbeker Gemeindevertretung begonnen. Dieser gehörte er 34 Jahre an. In den Jahren 1990 bis 1998 und von 2001 bis 2003 hatte er zudem das Amt des Bürgermeisters inne. Darüber hinaus war er viele Jahre erster stellvertretender Bürgermeister. Außerdem war Jöhnk 18 Jahre (1990-2008) Mitglied im Schulverband. Hier wirkte er auch lange Zeit als Schulverbandsvorsteher.

Der 1932 in Chicago geborene und seit seinem dritten Lebensjahr in Wasbek lebende Maschinenbauingenieur ist seit 57 Jahren mit Gisela (77) verheiratet. Sie schenkte ihm mit Susann (55), Kirsten (54), Angela (53), Anja (51) und Lars (48) fünf Kinder. Und neben Schwiegersöhnen und -töchtern gehören heute acht Enkel und ein Urenkelkind zur Familie.

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