Wasbeker Strasse : Warum erst jetzt Sonntagsarbeit?

Begleitet von Schaulustigen brachten Arbeiter gestern  zwischen Linien- und Wilhelmstraße die Asphalt-Tragschichten auf die Wasbeker Straße. Ende des Monats soll die Deckschicht folgen.
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Begleitet von Schaulustigen brachten Arbeiter gestern zwischen Linien- und Wilhelmstraße die Asphalt-Tragschichten auf die Wasbeker Straße. Ende des Monats soll die Deckschicht folgen.

Mit einer Großen Anfrage will die SPD im Rat den Ursachen für die monatelangen Verzögerungen beim Straßenausbau auf den Grund gehen.

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10. April 2014, 05:00 Uhr

Neumünster | Die monatelangen Verzögerungen beim Ausbau der Wasbeker Straße haben ein politisches Nachspiel. Franka Dannheiser, baupolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, kündigte für die Ratsversammlung am kommenden Dienstag (17 Uhr, Neues Rathaus) eine große Anfrage an.

Ausgelöst wurde der Fragebedarf der SPD offenbar durch die Berichterstattung im Courier vom Dienstag. Darin kündigt die Stadt die abschließenden Asphaltierungsarbeiten auf der ausgebauten Straße für den 27. April an – einen Sonntag.

Bei aufmerksamen Lesern sorgte das für Überraschung. Bislang hatte die Stadt Sonntagsarbeit auf der Baustelle aus organisatorischen und Kostengründen abgelehnt. Franka Dannheiser bezieht sich in ihrer Anfrage ausdrücklich auf den Courier-Artikel und will jetzt wissen, warum erst jetzt, in der Schlussphase der elfmonatigen Bauzeit, Sonntagsarbeit angeordnet wird. „Hätten nicht durchgängige Arbeiten an Wochenenden die Fertigstellung deutlich beschleunigt und somit die Belastungen der Anlieger erheblich reduziert?“, fragt die SPD-Bauexpertin.

Auch im Zusammenhang mit dem dubiosen Baustopp im September will Dannheiser nachhaken: Eine für Pflasterarbeiten beauftragte Firma war damals auf der Baustelle gar nicht erschienen, vermutlich weil sie lukrativere Aufträge vorzog. Die Bauarbeiten auf der Wasbeker Straße lagen über Tage brach. Dannheiser will wissen, welche Regressansprüche die Stadt geltend gemacht hat.

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