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Wankendorfer Anwohner sind sauer: Im Neubaugebiet am Kirchtor wird gerast

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Grund zum Ärgern liefern zurzeit Raser im Neubaugebiet am Wankendorfer Kirchtor. Die gepflasterte Straße Froschkoppel führt vom Kirchtor aus zu den neuen Grundstücken. Fleißige Hände arbeiten dort zurzeit an sechs Häusern. Auch auf weiteren Grundstücken könnte bald der erste Spatenstich Bauarbeiten einläuten. Nicht genug, dass der Baubetrieb für die bisherigen Anwohner auch einiges an Unruhe mit sich bringt, macht der Verkehr den Anwohnern Sorgen. Auf der gerade einmal rund 200 Meter langen Zufahrt wird auf „Teufel komm heraus“ gerast, so die Anwohner. Einen Fußweg gibt es nicht.

„Für Kinder ist das lebensgefährlich, wenn Baufahrzeuge dort noch einmal richtig Gas geben, statt vorausschauend und vernünftig zu fahren“, meinte Jürgen Kleinfeldt (CDU) am Montag während der Gemeindevertretersitzung. Die Gemeinde Wankendorf will kurzfristig gegensteuern und das Neubaugebiet als verkehrsberuhigte Zone (Spielstraße) ausweisen.

Einigkeit herrschte in den Fraktionen über die Vergabe einer Machbarkeitsstudie zu einem möglichen neuen Familienzentrum in der Gemeinde. Bevor die Idee für ein Familienzentrum als zentrale Beratungsstelle mit einer Vielzahl von Angeboten umgesetzt wird, wollen Wankendorfs Ortspolitiker durch die Studie mögliche Bau- und Betriebskosten sowie mögliche Förderungen genau prüfen.

Wie Bürgermeisterin Silke Roßmann mitteilte, feiern 2016 Wankendorf und Stolpe gleichzeitig ihr 700-jähriges Bestehen. Neben ortseigenen Feiern und Aktionen soll es auch eine gemeinsame Feier geben.

Außerdem ist die Planung für das Wankendorfer Glasfasernetz gestartet. „Anders als in anderen Gemeinden muss in Wankendorf nur eine Anschlussquote von 40 Prozent erreicht werden“, erkläret Silke Roßmann. Am 16. April wird es hierzu von 16 bis 20 Uhr einen Infotag im Zentrum der Arbeiterwohlfahrt (Awo) geben.  

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