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Holsteinischer Courier

11. Dezember 2017 | 12:56 Uhr

Boostedt : Waldkita wird es noch nicht geben

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Frühestens 2015 könnte eine Gruppe entstehen.

Boostedt | Eine Waldgruppe wird es in der Boostedter Kindertagesstätte (Kita) frühestens im kommenden Jahr geben. „Grund dafür ist, dass die vorliegenden Anmeldezahlen die Gruppe nicht zwingend notwendig machen“, erklärte der Einrichtungsleiter Hartmut David auf der Sitzung des Ausschusses Jugend, Sport, Senioren und Soziales am Montagabend.

„Bisher haben wir nur vier Anmeldungen von Kindern, die in den Regelgruppen keinen Platz bekommen haben. Natürlich würden wir die Gruppe mit wechselnden Kindern aus der U 3-Betreuung und den Überhangplätzen aus den Regelgruppen vollkriegen. Doch steigen dann auch die Kosten für den Einzelplatz“, erläuterte er weiter.

Dennoch soll an dem Projekt weiter gearbeitet werden. Ein passendes Gelände ist bereits gefunden, und das notwendige Konzept wollen die Erzieher im Herbst vorbereiten. „Denn dass wir den Bedarf bekommen werden, ist fast sicher“, sagte David auch im Hinblick auf den Zuzug von jungen Familien in das Neubaugebiet Stückredder.

Das neue Baugebiet war ebenfalls Thema bei der Diskussion um die Spielplatzausstattung im Ort. Hier soll es im Januar eine gemeinsame Sitzung mit den Anwohnern geben, um deren Wünsche zu berücksichtigen.

Bestellt werden nun die Tische und Bänke für den Spielplatz am Gooskamp, und auch das neue Spielgerät am Kindergarten kann jetzt in Auftrag gegeben werden. Das Multigerät mit Kosten in Höhe von 7500 Euro wird dabei von der Kita sowie aus Spendengeldern der Eltern bezahlt. Die Gemeinde wird die Kosten der Erdbauarbeiten in Höhe von 4600 Euro übernehmen, da das Gelände nach den Betreuungszeiten öffentlich ist.

Per Beschluss aufgestellt werden sollen ebenfalls zwei Bänke als Erholungsplatz für Senioren. Die Standorte stehen jedoch noch nicht fest, da sich die Wunschplätze (Bahnhofstraße/Stückenredder), die aus dem Seniorenbeirat benannt wurden, nach Prüfung durch die Verwaltung auf privatem Grund befinden.

Keine Empfehlung gab es dagegen für die Erweiterung des Parkplatzes am Sportplatz. Hier teilte die Vorsitzende Marina Weber (FWB) zwar mit, dass sich die Kostenschätzungen nach erneuter Prüfung von 121 000 Euro auf 95 000 Euro reduziert hätten. Doch den Ausschussmitgliedern war dies zu wenig, sodass jetzt in der Verwaltung zunächst ein detaillierter Kostenvoranschlag ausgearbeitet werden soll.

Schließlich stellte Paul Stephani, Vorsitzender des Kleingartenvereins, am Sitzungsort, dem Gemeinschaftshaus der Anlage, den Verein vor. Alle 28 Parzellen seien verpachtet und man pflege zwischen Alt und Jung ein reges Miteinander. „Leerstände gibt es nicht. Auch zahlreiche junge Familien mit Kindern sind dazugekommen. Wir haben nur zwei Problemgärten, die längst wieder verpachtet wären, wenn nicht die Lauben den Pächtern gehören würden. Hier müssen wir nach dem Gesetz zwei Jahre verstreichen lassen, bis wir hier handeln dürfen“, erklärte er. Für die Renovierung des Gemeinschaftshauses hofft der Verein auf die Unterstützung der Gemeinde. „Mit 38 Mitgliedern sind wir ein kleiner Verein, der dies nicht alleine stemmen kann“, so Stephani.

Neu als bürgerliche Vertreterin in die Gemeindevertretung berufen wurde außerdem Annette Glage (CDU). Die Kreistagsabgeordnete übernimmt den Posten von Reiner Köllermeyer (CDU), der aus privaten Gründen sein Amt aufgegeben hat.






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