Boostedt : Waldgruppe des Kindergartens soll im April starten

Ähnlich wie im Bokhorster Waldkindergarten könnte es bald in Boostedt zugehen.
Ähnlich wie im Bokhorster Waldkindergarten könnte es bald in Boostedt zugehen.

In der Wolfsschlucht sollen bis zu 15 Kinder ihr Lager aufschlagen.

shz.de von
18. Februar 2015, 07:30 Uhr

Boostedt | Noch sind nicht alle Genehmigungen erteilt, doch die Boostedter Kindertagesstätte geht davon aus, dass die angekündigte Waldgruppe zum 1. April starten kann (der Courier berichtete) Dies teilte der Einrichtungsleiter Hartmut David auf der Sitzung des Ausschusses für Jugend, Sport, Senioren und Soziales am Montagabend mit.

Die bis zu 15 Kindern starke Gruppe wird gegenüber der so genannten Wolfsschlucht ihr Lager aufschlagen. Und für Schlecht-Wetter-Zeiten soll ein Bauwagen an einem Parkplatz in der Nähe seinen Standort finden. „Das wird auch unser Bring- und Abholplatz. Denn die Eltern sollen nicht in den Wald hineinfahren“, erklärte David. Zudem seien auch die ersten Personalgespräche für die zwei benötigten neuen Mitarbeiter bereits geplant.

Zur Vorstellung ihrer Programme hatte die Ausschussvorsitzende Marina Weber (FWB) außerdem den Verein Frauenzimmer, der als Frauenberatungsstelle von der Gemeinde finanziell unterstützt wird, eingeladen. Ebenso stellte sich die Ambulante- und Teilstationäre Suchthilfe (ATS) vor, die ebenfalls gemeindlich gefördert wird, vor. Und als Dritter im Bunde erläuterten schließlich Mitarbeiter des Beratungswerkes des Landes Schleswig-Holstein gegen Rechtsextremismus ihre Angebote zur Prävention und Beratung.

Eine Stellungnahme zur Verlegung des Beachvolleyball-Feldes auf den Sportplatz (der Courier berichtete) legte außerdem der Spartenleiter Oliver Rump vor. „Unter uns Spielern sind die Meinungen dazu geteilt. Doch die
Mehrheit ist aufgrund der Anwohnerbeschwerden und des Hin-und-Hers im vergangenen Jahr jetzt für eine
Verlegung des Feldes“, sagte er. Der Sportverein wird jetzt einen entsprechenden Antrag an die Gemeindevertretung formulieren.

Von der Tagesordnung genommen wurde dagegen die Aussprache über die Nutzung der Sporthalle auf dem Gelände der Boostedter Rantzau-Kaserne. Diese soll nun gegebenenfalls im nächsten Konversionsausschuss behandelt werden.

Der Vorsitzende des Boostedter Sportvereins, Reimer Ohlendorf, bestätigte jedoch vorab noch einmal den Bedarf des Vereins sowie auch der Schule an der Halle (der Courier berichtete). „Wir nutzen sie schon jetzt an vier Tagen in Woche. Und in dieser Zeit schaffen wir es nicht, alle Anfragen zu befriedigen“, erklärte er.  


zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen