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Wahrscheinlich muss erst ein Unfall passieren

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Zum Verkehrsversuch

Dass manch auswärtiger Autofahrer durch sein Navigationsgerät in Neumünster in die Irre geführt wird und sich dann ärgert, ist verständlich. Aber das wird sich geben. Schlimmer als falsches Verhalten aus Unkenntnis ist der bewusste Verstoß gegen die Verkehrsregeln - täglich zu sehen von Autofahrern, die den Großflecken immer noch als Durchgangsstrecke benutzen. Fast schon kriminell wird es, wenn ortskundige Fahrer ganz bewusst Barrieren umkurven und Einbahnstraßen in der falschen Fahrtrichtung benutzen. Motto: "Was gehen mich die neuen Regeln an? Ich habe meine eigenen Regeln." Bequemlichkeit und Frechheit siegen. Wahrscheinlich muss erst ein schwerer Unfall passieren, damit sich an der Einstellung mancher Autofahrer etwas ändert. Vielleicht müssen sie es erst deutlich im Portemonnaie spüren. Die Kontrollen von Stadt und Polizei sind daher richtig, die Verwarnungs- und Bußgelder fast noch zu niedrig, um eine abschreckende Wirkung zu entfalten. Es geht um die Verkehrssicherheit. Längst kann sich niemand mehr herausreden, er habe die klare Beschilderung übersehen. Man kann ja zu dem Verkehrsversuch stehen, wie man will - schließlich gibt es die Möglichkeit, beim Bürgervotum den Daumen zu senken. Aber zur Sicherheit aller Beteiligten sollten doch die Regeln eingehalten werden.

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erstellt am 07.Aug.2013 | 03:59 Uhr

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