Wahlstedt : Wahlstedt-Prozess dauert länger als geplant

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Im Prozess um die Schüsse am Silvestertag wird die Entscheidung erst in der kommenden Woche gefällt.

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19. Juli 2018, 14:00 Uhr

Wahlstedt | Im Prozess um die Schüsse am Silvestertag in Wahlstedt wird die Entscheidung erst in der kommenden Woche gefällt. Ursprünglich waren nur zwei Verhandlungstage in dieser Woche anberaumt worden. Doch die reichen nicht aus. Jetzt soll Anfang kommender Woche weiterverhandelt werden. Angeklagt ist ein Wahlstedter (38). Er soll mittags am 31. Dezember 2017 mit einer Schreckschusswaffe auf Polizisten geschossen und sich einer Festnahme widersetzt haben. Die Beamten hielten ihn nach dem Hinweis einer Anwohnerin für einen Einbrecher, schossen ihm in die Beine und verletzten ihn erheblich. Der Mann ist seit Jahren psychisch krank (der Courier berichtete). Eine psychiatrische Sachverständige attestierte ihm eine paranoide Schizophrenie und führte am zweiten Verhandlungstag ihr Gutachten aus. In dem Prozess geht es darum, ob der 38-Jährige für längere Zeit in einer Fachklinik untergebracht werden muss.

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