Neumünster : Wahlkampf-Auftakt in Harmonie

Mit roten Kärtchen gaben die Sozialdemokraten beim Kreisparteitag ihre Stimmen ab.
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Mit roten Kärtchen gaben die Sozialdemokraten beim Kreisparteitag ihre Stimmen ab.

Bei ihrem Kreisparteitag beschloss die Neumünsteraner SPD ein 25-seitiges Kommunalwahl-Programm und die Liste mit 22 Kandidaten.

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29. Januar 2018, 10:44 Uhr

Die SPD Neumünster ist gerüstet für den Wahlkampf. Bei einem geschmeidig verlaufenden Kreisparteitag am Sonnabend im Kiek In beschlossen die Genossen das Programm zur Kommunalwahl 2018 und wählten die Kandidaten, die nach dem 6. Mai ins Rathaus einziehen sollen.

76 Wahlberechtigte von rund 400 SPD-Mitgliedern in Neumünster kamen an die Gartenstraße und folgten den kurzen Vorstellungen der Direktkandidaten. Überwiegend einhellig zückten die Sozialdemokraten ihre roten Karten und sprachen den 22 Wahlkreisvertretern ihre Zustimmung aus. Die Liste führt der Rathaus-Fraktionsvorsitzende Volker Andresen (72) an, gefolgt von Jeannie Kubon (31) und Bernd Delfs (64).

Die Liste hat der Kreisvorstand vorgeschlagen. SPD-Kreisvorsitzende Kirsten Eickhoff-Weber sagte dazu: „Bei der Aufstellung der Liste war es uns wichtig, Männer und Frauen im Reißverschluss, Alte und Junge, Erfahrene und Neue in einer guten Mischung aufzustellen, so dass auch für die Wähler und Wählerinnen sichtbar wird: Wir meinen das ernst, in Neumünster haben auch die Jungen, die Neuen eine echte Chance.“ An der Liste wurde nicht gerüttelt, auch sie fand breite Zustimmung.

Im Oktober 2017 hat die SPD Neumünster angefangen, das Wahlprogramm auszuarbeiten, herausgekommen ist ein 25-seitiges Papier, das unter dem Slogan „Zusammen. Sicher. Vorwärts“ steht. Kirsten Eickhoff-Weber wollte das Thema Sicherheit nicht nur auf eine verlässliche Polizei- und Ordnungsdienstpräsenz reduziert sehen und meinte: „Wir wollen eine Stadt, in der man auch Arbeitssicherheit hat, in der bezahlbarer Wohnraum gesichert ist und Eltern sicher sein können, einen Kita-und Hortplatz zu bekommen.“ Die kostenfreie Kita sei nach wie vor Ziel, so Kirsten Eickhoff-Weber.

Weitere Themen sind unter anderen Stadtentwicklung, Wirtschaft, Bildung und Wohnen. Das Wahlprogramm wurde nach eingehender Beratung einstimmig beschlossen.

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