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Nach der Kommunalwahl : Wählen bald auch über das Internet möglich?

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Online-Wahlverfahren könnten wieder mehr junge Wähler an die digitale Urne locken.

shz.de von
erstellt am 31.Mai.2013 | 07:47 Uhr

Neumünster | Die Kommunalwahl ist korrekt gelaufen. Das bestätigte jetzt der Wahlausschuss. Er stellte nach der Prüfung der Unterlagen am Mittwochabend das amtliche Endergebnis für die Stadt Neumünster und die Gemeinden Bönebüttel und Wasbek fest.

"Es wurden keine Mängel festgestellt und es gab keine Beanstandungen", sagte Wahlleiter Udo Wachholz. "Kein Stimmzettel war strittig", betonte auch sein Stellvertreter Volker Bernaschek. Von den 25 358 Wählern in Neumünster gaben 21 788 ihre Stimme in ihrem, 178 mit einem Wahlschein in einem anderen Wahllokal der Stadt ab. 3392 Neumünsteraner wählten per Briefwahl. 454 Stimmzettel waren ganz bewusst oder versehentlich ungültig gemacht.

Wachholz und Bernaschek lobten ausdrücklich ihre gut geschulten und sehr korrekt arbeitenden Wahlvorstände. Das Ergebnis am Wahlabend stand um 19.31 Uhr fest, Neumünster meldete damit als schnellste der vier kreisfreien Städte.

Bei der nächsten Kommunalwahl 2018 könnte es sogar noch schneller gehen. Stimmzettel aus Papier, Bleistifte, Wahlkabinen und Urnen haben dann zwar nicht ausgedient, aber es könnte als Alternative auch über das Internet abgestimmt werden. "Vielleicht gibt es schon bald Online-Wahlverfahren. Wir als Wahlamt halten das für sinnvoll", sagte Wachholz gerade mit Blick auf junge Wähler und die insgesamt schwache Wahlbeteiligung. Sie war in Neumünster mit 39,8 Prozent auf einen historischen Tiefststand gefallen.

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