Neumünster : VR Bank zahlt 6 Prozent Dividende

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Die Vertreterversammlung in der Stadthalle beschloss über die Gewinnverwendung.

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06. Juni 2018, 08:00 Uhr

Neumünster | Die VR Bank Neumünster konnte 2017 nahtlos an das schon gute Vorjahresergebnis anknüpfen, es in Teilbereichen sogar verbessern. „Und das trotz der Niedrigzinsphase“, sagte Vorstand Dirk Dejewski, der mit seinem Vorstandskollegen Dr. Rainer Bouss gestern vor der Vertreterversammlung in der Stadthalle den Geschäftsbericht erläuterte.

Die Mitgliederzahl stieg auf 22 532, die der Kunden blieb mit 55 102 stabil. Die Bilanzsumme der Bank erhöhte sich um 6 Prozent auf 1,32 Milliarden Euro – ein Wachstum, das sowohl durch das ausgeweitete Kreditgeschäft als auch durch höhere Kundeneinlagen begründet ist.

Dem mit 28,1 Millionen Euro leicht geringeren Zinsüberschuss stehen höhere Provisionen und geringere Verwaltungskosten gegenüber, sodass der Jahresüberschuss von 5,3 auf 5,6 Millionen Euro gesteigert werden konnte. Die VR Bank stärkt damit ihre schon komfortable Eigenkapitalausstattung – ein wichtiger Faktor und Gradmesser für die Möglichkeit, Kredite auszugeben. Die Gesamtkapitalquote wuchs auf jetzt 20,4 Prozent (2016: 20 Prozent), die harte Kernkapitalquote stieg von 17,3 auf 18 Prozent. Die Genossenschaftsmitglieder dürfen sich auf eine erneut stattliche Dividende von 6 Prozent freuen.

Auch wenn die Digitalisierung bei der VR Bank mit ihren jetzt 240 Mitarbeitern nicht Halt mache, betonte Bouss ganz deutlich: „Wir bleiben eine eng verwurzelte Regional- und Filialbank.“ Das unterstrichen auch die Modernisierungen der Geschäftsstellen in Boostedt und Wittorf. In diesem Jahr stehen die Filialen in Bornhöved und Bordesholm auf der Agenda.

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