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Bordesholm : „Vorhin habe ich Frösche hüpfen gesehen!“

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Viertklässler aus drei Grundschulen erlebten gestern den Wald um Bordesholm bei den Jugendwaldspielen und lernten eine ganze Menge.

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erstellt am 11.Sep.2014 | 17:00 Uhr

Bordesholm | Etwa 78 Kinder aus den vierten Klassen der Grundschulen in Wattenbek, Brügge und Langwedel praktizierten gestern Unterricht der besonderen Art: In der Försterei Bordesholm entdeckten die Kinder bei den vierten Jugendwaldspielen, wie schön und interessant es im Wald sein kann.

„Wir wollen den Kindern die Bedeutung des Waldes in seiner Vielfältigkeit näher bringen. Gerade im Computerzeitalter ist eine große Anzahl von Kindern selten im Wald“, erklärte Revierförster Jörn Winter. Binta (9) von der Grundschule Langwedel bestätigte: „Ich finde es toll hier. Ich mag die Ruhe und dass ich Tiere beobachten kann. Vorhin habe ich Frösche hüpfen gesehen!“

An verschiedenen Stationen der Waldrallye mussten die Schüler Aufgaben lösen. So sollten etwa Zweige Bäumen zugeordnet oder Holz in seiner Bedeutung als Bau-und Rohstoff erkannt werden. „Die Kinder lernen im direkten Kontakt mit der Natur über ihre Sinne. Eine super Sache“, meinte Janne Pahnke, Klassenlehrerin aus Langwedel.

Für rege Beteiligung bei den Kindern sorgte die Station „Waldschrat“: Ein Mann sitzt rauchend im Liegestuhl, hört laute Musik aus dem Radio, hat ein Feuer gemacht und wartet, bis der Grill seine Pizza gar brutzelt. Den Müll hat er einfach auf den Waldboden geschmissen. „Man darf seinen Müll nicht liegen lassen, davon können die Tiere krank werden!“, empörte sich Enno (9) aus der Grundschule an der Eider in Brügge. Und seine Klassenkameradin Emily (8) gab zu bedenken: „Feuer anzuzünden ist verboten, weil der Wald brennen kann.“ Revierförster Winter erklärte außerdem: „Das, was die Eichhörnchen sammeln, sind keine Tannenzapfen, sondern stammt von der Fichte. Diese Zapfen hängen nach unten und fallen als Ganzes herunter.“

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