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Zugzwang : Vorentscheidung im Kampf um die Vizemeisterschaft

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Fußball-SH-Ligist PSV Neumünster will im Duell mit dem Preetzer TSV (morgen, 15 Uhr) seine Chance auf Platz zwei wahren. Eine Niederlage der „Ordnungshüter“ würde einer Vorentscheidung gleichkommen – der Rückstand acht Punkte betragen.

Bleibt der Polizei-SV Union ein heißes Eisen im Rennen um den Vizemeistertitel in der Fußball-SH-Liga? Diese Frage beantwortet sich zumindest teilweise am 30. Spieltag der höchsten Spielklasse des nördlichsten Bundeslandes. Denn die derzeit fünftplatzierten „Ordnungshüter“ (28 Spiele/48 Punkte/65:42 Tore) empfangen morgen um 15 Uhr den Tabellenzweiten Preetzer TSV (29/53/63:45), der die Grün-Weißen bei einem Sieg auf acht Zähler distanzieren könnte.

Für PSV-Trainer Patrick Nöhren ist daher klar: „Es muss ein Sieg her, wenn wir weiter dabei bleiben wollen.“ Doch mit einer Leistung wie in den jüngsten Partien (nur vier Punkte aus den letzten vier Begegnungen) wird ein erfolgreiches Abschneiden wohl kaum möglich sein. „Wir haben unter der Woche ruhige, aber klare Worte gefunden. Denn im Jahr 2014 haben wir nur phasenweise unser Potenzial abgerufen. Da erwarte ich eine Leistungssteigerung“, sagt Nöhren, der sein Team zudem zur Konzentration mahnt, da Preetz in der Lage sei, sehr schnell zu spielen. Bei fehlender Gedankenschnelligkeit würde man dann zum Hinterherlaufen gezwungen sein. Das mussten die „Polizisten“ bereits im Hinspiel erfahren, als es eine 2:5-Pleite gab. Erfreulicherweise bieten sich dem Trainerteam des PSV aber wieder mehr Alternativen. So konnten Christian Scheinpflug, André Bock, Tobias Bethke, Bastian Hasler und Marinko Ruzic allesamt nach überstandenen Verletzungen wieder mittrainieren. Dafür befindet sich André Eggers im Urlaub und Marcel Pinkert muss nach seiner Roten Karte im Kropp-Spiel vor gut einer Woche (1:3) zuschauen.

Polizei-SV Union: Seelow - Siedschlag, F. Schulz, Sucu, Bock - Gülbay - Zmijak, Tinney (Ruzic), Pfützenreuter, Khemiri (Ulrich) - Fürst. – Auf der Bank: Spantig – P. Schenzer, Bethke, Möller, Scheinpflug. – Es fehlen: Pinkert (Rotsperre), Bannow (Rückenprobleme), Bredahl (pausiert berufsbedingt), Raniewicz (erkrankt), Soranno (Kreuzbandriss), Eggers (Urlaub), M. Schulz (nicht im Kader). – SR: Sommerfeld (Schilksee). – Hinspiel: 2:5 (Tore: Fürst, Scheinpflug – Stahl (3), Lindner, Wolf). – Courier-Tipp: Für einen Sieg der „Ordnungshüter“ reicht es nicht ganz – 2:2.

Außerdem spielen (in Klammern Hinrunde): heute, 19.30 Uhr: VfB Lübeck – SSC Hagen Ahrensburg (1:1); morgen, 14 Uhr: TSV Kropp – Flensburg 08 (0:1), TSV Altenholz – TSV Schilksee (1:1), Husumer SV – SV Eichede II (0:0); Sonntag, 14 Uhr: Holstein Kiel II – NTSV Strand 08 (0:1); Sonntag, 15 Uhr: TuRa Meldorf – SV Todesfelde (2:4), Heikendorfer SV – Heider SV (2:2), TuS Hartenholm – FC Dornbreite (2:1).

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