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Holsteinischer Courier

15. Dezember 2017 | 13:44 Uhr

Grossenaspe : Vor der Bescherung zu den Tieren

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Tausende Besucher feierten die Wildweihnacht im Wildpark Eekholt und stimmten sich so auf das Fest ein .

shz.de von
erstellt am 27.Dez.2013 | 11:30 Uhr

Naschereien und Vorfreude für Mensch und Tier: Trotz Regen und Wind zog es am Heiligen Abend wieder tausende Besucher mit Kind und Kegel in den Wildpark Eekholt zur gemütlichen Wildweihnacht.

Ausgerüstet mit Tee, Glühwein, Keksen und mit vielen Leckerlis für den Fischotter, den Dachs und die Hirsche machten die großen und kleinen Besucher ihre Runde durch den Park.

Begleitet wurden sie dabei von zahlreichen Weihnachtswichteln aus dem Kreis der Mitarbeiter und Helfern des Parks, die in ihren Bollerwagen jede Menge weitere süße Überraschungen bereithielten.

Für Stefanie Wolgast (36) und Maren Jakeit (61) aus Kaltenkirchen gehört die Wildweihnacht seit Jahren zum festen Programmpunkt am Heiligen Abend. „Es gibt doch nichts Schöneres, als sich hier vom vorweihnachtlichen Trubel zu erholen und dann nach Hause zum gemütlichen Kaffeetrinken zu fahren“, verrieten die beiden.

„Bei uns ist das schon eine Tradition. Wir kommen jedes Jahr, denn es ist eine so schöne Einstimmung auf das Fest“, erzählten auch Ulrike und Thorsten Lohmeyer aus Quickborn, die mit ihren Kindern Svente (7) und Elin (5) auf den Besuch des Weihnachtsmannes warteten. Der ließ dann auch nicht lange auf sich warten. Mit allseits großem Hallo begrüßt, besuchte er dennoch zunächst die Tiere in ihren Gehegen. Anschließend ließ er sich von den Kindern deren Wünsche ins Ohr flüstern. Viele der Mädchen und Jungen hatten sogar ein Gedicht für den Mann im roten Mantel vorbereitet. Und so war dann vom Knecht Ruprecht und vom lieben, guten Weihnachtsmann zu hören, und selbst das plattdeutsche „Wiehnachtsmann kiek mi an“ wurde (fast) fehlerfrei aufgesagt. Die Vorträge der aufgeregten Kinder machten dabei jedoch nicht nur dem Weihnachtsmann viel Freude; auch die Eltern, Großeltern, Tanten und Onkel hatten ihren Spaß an den Kleinen.

„Es ist so reizend, dass alle kommen und sich bei uns wohlfühlen“, freute sich auch die Wildparkchefin Theda Hatlapa, die es sich nicht nehmen ließ, den hohen Besuch persönlich zu begrüßen.

Nach gut einer Stunde musste sich der Weihnachtsmann jedoch verabschieden und wieder auf den Weg machen, denn schließlich hatte er ja an diesem Heiligen Abend noch sehr viel zu tun.




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