Die wichtigsten Veranstaltungen : Von Winterzauber bis Stoffköste

Die Schlemmerköste war im vergangenen Jahr vor allem für jüngere Besucher ein Renner: Die Veranstalter zählten 50 000 Besucher, 2016 waren es noch rund 10 000. Die nächste „Schlemmermeile der Extraklasse“ ist für den 27./29. April geplant.
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Die Schlemmerköste war im vergangenen Jahr vor allem für jüngere Besucher ein Renner: Die Veranstalter zählten 50 000 Besucher, 2016 waren es noch rund 10 000. Die nächste „Schlemmermeile der Extraklasse“ ist für den 27./29. April geplant.

Citymanager Michael Keller stellt das Jahresprogramm für Neumünster vor. Der Marketing-Verein will 2018 sein 100. Mitglied begrüßen

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08. Januar 2018, 08:00 Uhr

Neumünster | Mit zahlreichen Veranstaltungen, Altbewährtem, neuen Ideen und als Clou einem „magischen Doppelwochenende“ im August will das Citymanagement das öffentliche Leben auf den Straßen der Stadt auch 2018 ankurbeln. Das verspricht Citymanager Michael Keller, der jetzt das Jahresprogramm für 2018 vorstellte: „Die Bürger und Besucher unserer Stadt dürfen sich auf eine Vielzahl von Events freuen.“

Eine Übersicht:

> Den Anfang macht am 18. Februar der erste verkaufsoffene Sonntag im Jahr. Unter dem Motto „Winterzauber“ lädt die Stadt zum winterlichen Shopping-Vergnügen. In den Gassen und auf den Plätzen dürfen sich die Besucher in den Pausen an knisternden Lagerfeuern erfreuen und sich mit heißem Punsch, Bratwurst, Crêpes oder anderen Leckereien verwöhnen. Die Michael-Weiß-Jazzband sorgt für musikalische Untermalung, und auch für kleine Gäste soll es ein Programm geben.

> Für alle Liebhaber von internationalem „Street Food“ geht in der City vom 27. bis 29. April wieder die „Schlemmerköste“ über die Bühne. Die komplette Innenstadt soll sich dabei in eine „Schlemmermeile der Extraklasse“ verwandeln, verspricht Michael Keller: Vom raffinierten Burger bis hin zu exotischen Reispfannen soll es bewährte und neue Genüsse aus aller Herren Länder geben. Am 29. April öffnen die Geschäfte für einen entspannten Sonntagseinkauf ihre Türen.

> Der Kleinflecken wird am 5. Mai zu einem Paradies für (Hobby-)Schneiderinnen und -Schneider. Die Frühjahrskollektion von 120 Stoffhändlern mit Nadeln, Faden, Borten und allem anderen Zubehör und allem, was das Handarbeiterherz noch begehrt, wartet auf der „Stoffköste“ darauf, entdeckt zu werden.

> Für den 17. und 18. sowie, 24. und 25. August soll ein noch geheimer Ort verzaubert werden. Keller verspricht ein landesweit einmaliges Event und Besuchern „eine magische Welt voller Eindrücke“. Näheres wird noch nicht verraten.

> „Flanieren und Probieren rund um den Teich“ lautet die Devise, wenn vom 6. bis 8. September wieder zur „Weinköste“ geladen wird. Ob Rosé aus Rheinhessen oder Rotwein aus der Pfalz – zahlreiche Weinhändler und Gastronomen geben einen geschmackvollen Überblick über die deutsche Weinkultur. Kulinarische Köstlichkeiten aller Art und ein buntes musikalisches Programm sollen für die rechte Atmosphäre am Teichufer sorgen.

> Für alle, die von Street Food immer noch nicht genug haben, wird es vom 28. bis 30. September eine zweite Auflage der „Schlemmerköste“ geben. Am 30. September findet parallel das Entenrennen des Round Table und das Oldtimer-Treffen statt. Die Geschäfte laden an diesem Sonntag zum dritten verkaufsoffenen Sonntag des Jahres ein.

> Der Herbst wird musikalisch eingeläutet: Der „Jazz-Herbst“ lädt am 21. Oktober zum letzten Mal in diesem Jahr zum Sonntagsshopping ein. Auf dem Kleinflecken kann sich an diesem Sonntag jedermann auf der „Stoffköste“ mit der Herbstkollektion an Stoffen, Schnittmustern und Zubehör eindecken.

Der Verein Stadtmarketing Neumünster wächst stetig weiter: 2011 mit 19 Mitgliedern neu gegründet, kann der Verein inzwischen fast 90 Mitglieder verzeichnen. Der Verein gilt heute als wichtiger Antreiber und Sprachrohr des innerstädtischen Handels, beschreibt Citymanager Michael Keller die Bedeutung des Verbandes. Ziel sei es, weiter zu wachsen, 2018 wolle man das 100. Mitglied begrüßen.

„Die Schlagkraft des Marketings Neumünster könnte allerdings größer sein, wenn sich mehr Händler beteiligen würden“, bedauert Keller die Zurückhaltung vieler Geschäftsleute.

So hätten sich die verkaufsoffenen Sonntage, auch angetrieben durch attraktive Rahmenprogramme, zu echten Besuchermagneten gemausert. Die Kosten für die Rahmenprogramme würden allerdings noch immer von gerade mal 25 Unternehmen getragen, kritisiert der City-Manager.

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