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Holsteinischer Courier

20. Oktober 2017 | 04:02 Uhr

Von Pinguin-Eltern und Superhirnen

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Zwei preisgekrönte Naturfilme vom Green-Screen-Festival werden am Dienstag gezeigt / Courier verlost Karten

shz.de von
erstellt am 19.Feb.2015 | 11:37 Uhr

Die Kino-Kultveranstaltung Kinobühne geht in die nächste Runde: Am kommenden Dienstag, 24. Februar, stehen tierische Überlebenskünstler, hingebungsvolle Tier-Eltern und Intelligenzbestien im Mittelpunkt der zwei Filmvorführungen um 17.30 und 20 Uhr auf der Theaterbühne in der Stadthalle. Gezeigt werden zwei ausgezeichnete Dokumentationen des Naturfilm-Festivals Green Screen – das sind „Pinguine hautnah“ von John Downer (Hauptpreisträger „Bester Film“) und „Superhirne im Federkleid“ von Volker Arzt (Gewinner „Bestes Skript“). Der Courier verlost drei mal zwei Karten für die Abendvorstellung.

„Penguins – Spy in the Huddle“ ist der Originaltitel des englischsprachigen Films, der 60 Minuten lang das Verhalten der hingebungsvollsten Eltern im Reich der Natur belauscht – ob in der brüllenden Hitze der Wüste oder der Eiseskälte der Antarktis: Kaiserpinguine, Felsenpinguine der Falklandinseln sowie Humboldt-Pinguine der Atakama Wüste Perus. Mit Hilfe von ferngelenkten Pinguin-Attrappen, in denen elektronische Kameras versteckt waren, konnte das gefühlvolle und zuweilen lustige Verhalten der Pinguine dokumentiert werden wie nie zuvor.

„Superhirne im Federkleid“ ist ein deutscher Film, in dem Volker Arzt auf den Inseln Neuseelands und Neukaledoniens auf Filmpirsch mit seinem Team ging. Diese Inseln spielen eine Sonderrolle in der Entwicklung des Lebens: Hier gab es keine Säugetiere – und so übernahmen die Vögel die Herrschaft 80 Millionen Jahre lang, bis der Mensch die ersten Vierbeiner mit Fell und Pfoten einschleppte. Kein Wunder also, dass die Vögel vom Ende der Welt auch heute noch für Überraschungen gut sind: Das Filmteam um Volker Arzt und Angelika Sigl traf in den Neuseeländischen Alpen auf die einzigen Papageien der Welt, die in Schnee und Kälte leben.

Das Internationale Naturfilmfestival Green Screen im Schleswig-Holsteinischen Eckernförde hat sich als größtes Festival seiner Art in Deutschland etabliert und ist mit 14  500 Besuchern das publikumsstärkste Festival seiner Art in Europa. Das Interesse der Zuschauer an Spitzenproduktionen aus dem Bereich Naturfilm und Naturdokumentation ist ungebrochen, so die Organisatoren.

Green Screen hat sich zudem zum Mekka der Fachleute aus der Naturfilmbranche entwickelt. Über 130 Experten – Filmemacher, Produzenten und Programmverantwortliche deutscher und europäischer Fernsehsender – nutzten das Festival zum fachlichen Austausch und zur Planung neuer Produktionen. Die vergebenen Preise sind in der Fachwelt begehrte Trophäen. Zum Festival waren 242 Naturfilme aus 35 Ländern eingereicht worden, darunter erstmals Filme aus Mosambik, Chile und Kirgistan. Während der fünf Festivaltage wurden 100 Filme gezeigt. Green Screen unterstreicht seinen internationalen Charakter durch eine Kooperation mit dem Nachbarland Dänemark.

Courier-Leser haben die Chance, drei mal zwei der begehrten Kinobühne-Karten zu gewinnen. Wer am Montag, 23. Februar, um 11 Uhr unter Tel. 946-1707 anruft, schafft es vielleicht. Beantwortet werden muss eine Frage: „Um welche Klasse der Wirbeltiere drehen sich die Filme vom Green-Screen-Festival am Dienstag, 24. Februar, bei der Kinobühne?“ Nach der Verlosung wird das Telefon abgeschaltet.

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