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Curvy-Model : Von Neumünster nach New York: Viel Rummel um Angelina Kirsch

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die üppigen Kurven der 26-jährigen Wittorferin sind bei Agenturen und Modemarken beliebt. Immer wieder ist sie im TV zu sehen.

shz.de von
erstellt am 28.Apr.2015 | 08:00 Uhr

Neumünster | Eine steile Karriere: Angelina Kirsch (26) aus Wittorf macht jetzt nicht nur bundesweit in der Modebranche Furore mit ihren sexy Kurven und ist Schlag auf Schlag im Fernsehen zu sehen. Um die junge Frau, die beim Mädchen-Musikzug Tuba spielt, ist ein regelrechter Medien-Hype ausgebrochen: Nach Laufsteg-Terminen in ganz Europa wird Angelina Kirsch voraussichtlich im Juni nach New York fliegen.

Ein Termin jagt den nächsten: Am Montagabend ging es nach Berlin, am Dienstagabend zurück nach Hamburg für die Übergrößen-Modemarke Ulla Popken. Angelina (Maße: 100-74-111) ist das aktuelle Gesicht der Adler-Frühlingskollektion: „Auf dem Hamburger Flughafen lachte ich mir von den Taxis entgegen“, erzählt sie. Sie wirbt für H&M-Dessous, für Gerry Weber und hat ein Shooting mit Maite Kelly für die „Cabaret“-Kollektion für Bonprix hinter sich.

Nicht nur ihre Agentur in Hamburg, dessen Chef Jan-Erik Lütjen sie entdeckte, vermarktet sie, sondern auch Agenturen in Mailand, Barcelona und London. „Die tauschen sich aus, so kam der Kontakt nach New York zustande“, erzählt sie fröhlich. Die Medien-Wellen um das „Curvy Model“ schlagen hoch: Nach einem Beitrag im Spiegel-TV veröffentlichte die Bild-Zeitung den Artikel „Die schönsten Kurven des Nordens“ am 28. März, das „In“-Magazin titelte am 9. April „Diese Models sind dick im Geschäft“; zu sehen ist ein sexy Foto von Angelina in schwarzen Dessous. Die ARD brachte sie in „Brisant“ am 11. April; weitere NDR-Sendungen haben ihr Interesse angemeldet.

Am Sonntagmorgen, als der Mädchen-Musikzug den Oberbürgermeister und die Stadtpräsidentin zur Vicelinkirche geleitete, heftete sich ein ZDF-Team an ihre Fersen. Redakteur Claas Thomsen, Kameramann Oliver Wegner und Tontechniker Michel Mittelstädt drehten einen Sechs-Minuten-Beitrag für „Hallo Deutschland“ (17.15 Uhr) und „Drehscheibe Deutschland“ (12 Uhr; Sendetermin steht noch nicht fest). „Wir sind über Spiegel TV auf sie aufmerksam geworden“, sagt der Redakteur und zollt Angelina ein dickes Lob: „Sie ist wahnsinnig erfrischend, eine charismatische Persönlichkeit, so natürlich, unglaublich unkompliziert und professionell.“ Nach dem MMN-Dreh ging es nach Wittorf, wo im Wohnzimmer ihre Zwillingsschwester Madlin, ihr Freund Sven und ihre Eltern Ingo und Gudrun gefilmt wurden.

Den Trubel nimmt Angelina mit Gelassenheit hin, verhehlt aber nicht, dass sie doch erstaunt ist. „Das ist alles ganz schön cool – und krass. Wenn man mir vor einem halben Jahr gesagt hätte, dass ich so im Fernsehen zu sehen bin und nach New York fliege, hätte ich gedacht, dass das ein Traum ist“, sagt sie nachdenklich. Sie betont, dass das zwar auch eine Glamour-Welt mit vielen Promis ist, aber auch viel Disziplin und Kraft nötig sind: „Man muss pünktlich sein und freundlich, und wenn es nach stundenlangem Warten soweit ist, muss man voll da sein – trotz der Hektik.“

Bei dem ganzen Rummel sind ihr ihre Wurzeln wichtig: „Unterwegs zu sein, gehört dazu, das ist der Beruf, der mir Spaß macht, oder mehr eigentlich eine Berufung.“ Ihre Heimat bleibt Wittorf: „Das Schönste ist, wieder nach Hause zu kommen.“

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