Bordesholm : Von „Feliz Navidad“ bis „Driving home for Christmas“

Die Sängerin des Trios, Diana Elisa Köhler, beeindruckte das Publikum beim Weihnachtskonzert im Savoy-Kino nicht nur mit ihrer wunderbaren Stimme, sondern auch mit ihren umfangreichen Sprachkenntnissen.
Die Sängerin des Trios, Diana Elisa Köhler, beeindruckte das Publikum beim Weihnachtskonzert im Savoy-Kino nicht nur mit ihrer wunderbaren Stimme, sondern auch mit ihren umfangreichen Sprachkenntnissen.

Die Gruppe Mobago ging im Savoy mit rund 60 Besuchern auf Weihnachtreise in 13 Sprachen / 60 Zuhörer waren begeistert

shz.de von
23. Dezember 2013, 08:45 Uhr

Weit ab von den üblichen Weihnachtskonzerten präsentierte die Gruppe Mobago im Bordesholmer Savoy-Kino am Sonnabend ein Konzert, das nicht nur ins Ohr, sondern auch in den Bauch und gleichfalls zu Herzen ging. Das Trio mit Diana Elisa Köhler (Gesang), Jonny Müller (Saxofon, Percussion, Gesang) und Fjol van Forbach (Gitarre, Gesang) nahm dabei die rund 60 Zuhörer mit auf eine Weihnachtsreise in 13 Sprachen.

Wohlige Kindheitserinnerungen weckte bereits das erste Lied „Tri Oriesky“, das als Titelmelodie des bekannten Märchenfilms „Drei Nüsse für Aschenbrödel“ berühmt wurde. Gesungen in tschechischer Sprache wurde daraus für die Zuhörer bereits einer der Höhepunkte des Abends, der allerdings noch viel mehr bieten sollte. Dem bekannten spanischen Weihnachtslied „Feliz Navidad“ folgte unter anderem der swingende Weihnachtshit „Driving home for Christmas“ des amerikanischen Sängers Chris Rea und das zärtliche polnische Wiegenlied „Jesus Maluzienki“. Anrührend-besinnlich erklangen zudem Eigenkompositionen aus der Feder von Fjol van Forbach, die unter den Besuchern großen Anklang fanden.

Fröhliche Stimmung verbreitete Diane Elisa Köhler anschließend mit dem deutschen Volkslied „Alle Jahre wieder“ im Rumba-Rhythmus sowie dem afrikanischen „Sing Noel“, bei dem insbesondere auch Jonny Müller an der Djembe-Trommel glänzte. Ebenso überzeugend, um nicht zu sagen mit Gänsehauteffekt, brachte die aus Bayern stammende Sängerin zudem auf Plattdeutsch Knut Kiesewetters „Freesenhof“ und das lateinische „Ave Marie“ von Johann Sebastian Bach zu Gehör.

Neben den instrumental begleiteten Stücken glänzte das Trio als einsatzsichere A-cappella-Formation. Schlussendlich bezeugte der begeisterte Applaus des Publikums, wie sehr es dieses nicht nur besinnliche, aber doch heimelige Konzert genossen hatte. Das wurde am Ende noch einmal durch die eifrig erklatschte Zugabe „Der Mond ist aufgegangen“ unterstrichen.

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