zur Navigation springen

Zeitung in der Kindertagestätte : Von der Papiergewinnung bis zum Druck

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Vorschulkinder der Ruthenberger Rasselbande widmen sich beim Projekt „Zeitung in der Kindertagesstätte“ (Zikita) besonderen Themen.

von
erstellt am 15.Feb.2017 | 06:00 Uhr

Neumünster | Immer wenn in der Evangelischen Kindertagesstätte Ruthenberger Rasselbande das Projekt „Zeitung in der Kindertagesstätte“ (Zikita) für die Vorschulkinder auf dem Plan steht, nehmen sich die Mädchen und Jungen gemeinsam mit ihren Erziehern zusätzlich zu den Angeboten aus dem Projekt noch ein weiteres Thema vor. In diesem Jahr beschäftigen sich 30 Fünf- und Sechsjährige in Arbeitsgruppen mit der kompletten Entstehung der Zeitung – von der Papierherstellung bis zum Druck. Gestern stand deshalb erst einmal das Papierschöpfen auf dem Programm. Dabei wurden auch ökologische Aspekte wie der Umgang mit Holz als wertvolle Ressource angesprochen.

Eifrig schüttelten die Kinder am Vormittag nach und nach einen Papierbrei durch ein feines Sieb und ließen die Masse auf einem Tuch trocknen. „Das macht Spaß und ist auch anstrengend“, erklärte Niklas (6). „Und es ist nass“, meinte sein Freund Jakob (5) nach seinem Einsatz. Ihr selbst hergestelltes Papier wollen die Kinder hübsch verzieren. „Denn für eine Zeitungsseite ist es zu dunkel“, wussten sie längst. Doch das hindert sie nicht daran, in der letzten Projektwoche selbst ihre eigene Kita-Zeitung auf weißen Blättern zu erstellen. Um sich darauf weiter vorzubereiten, werden die Kinder gemeinsam mit ihren Erzieherinnen Stephanie Groer (Sprachfachkraft), Christina Brüggen (Fachkraft für Kinderturnen) und Marion Behl (Sprachteam) am Freitag ins sh:z-Druckzentrum nach Büdelsdorf fahren. Später werden sie sich unter anderem noch mit den Aufgaben des Reporters, mit Fotos und ihren Lieblingsplätzen beschäftigen.

Die Ruthenberger Rasselbande ist von Beginn an bei Zikita dabei. „Wir sind dankbar für das Projekt. Es hat in unserem Haus einen großen Stellenwert, ist unter anderem sprachfördernd. Und es bietet einen hohen Zugang zur selbstbestimmten Bildung. Die Kinder lernen unter anderem, was man bedenken muss, wenn man seine Meinung vernünftig verbreiten will“, erklärte Kita-Leiter Dietrich Mohr.

Den Kindern bringt die tägliche Beschäftigung mit dem Courier auf alle Fälle Spaß. „Ich mag die Pferdebilder in der Zeitung“, meinte Beeke (6) und ist sich da einig mit Leontine (5). Freya (5) hingegen liebt Katzen. „Unsere Lieblingstiere schneiden wir dann immer aus“, erklären die drei Freundinnen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen