Drachenbootrennen : Voller Einsatz auf dem Einfelder See

Die Mannschaften besteigen die Drachenboote. Im Hintergrund ist das kleine Camp zu sehen, in dem die Teams sich ausruhen konnten.
Die Mannschaften besteigen die Drachenboote. Im Hintergrund ist das kleine Camp zu sehen, in dem die Teams sich ausruhen konnten.

Erster Kanu-Klub veranstaltete das 10. Drachenbootrennen. Die 30 teilnehmenden Mannschaften blieben vom Unwetter verschont.

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07. Juli 2014, 05:30 Uhr

Neumünster | Zum zehnten Mal veranstaltete der Erste Kanu-Klub am Sonnabend sein Drachenbootrennen. 30 Teams gingen bei hochsommerlichen Temperaturen an den Start. „Zu 90 Prozent sind Mannschaften dabei, die auch in den vergangenen Jahren mitgemacht haben“, erklärt der Organisator Martin Krumm.

Anders als in den Vorjahren gab es diesmal einen zusätzlichen Vorlauf. „Dadurch, dass wir weniger Teilnehmer haben – sonst waren es über 40 Teams – haben wir mehr Zeit zur Verfügung, die wir den Teams mit der dritten Vorlaufrunde zugutekommen lassen“, sagte Krumm. Zumal nur die Hälfte aller teilnehmenden Mannschaften die Trainingsmöglichkeiten im Vorwege genutzt hätten.

Es gab in diesem Jahr vier Kategorien, in die die Mannschaften unterteilt wurden: Mixed (mindestens sechs Frauen müssen dabei sein), Ladies, Open und Kanu (trainierte Wassersportler). Ein Team bestand aus maximal 18 Paddlern plus Steuermann und taktangebendem Trommler. Für alle Teams galt, die Regattastrecke von 250 Metern schnellstmöglich zu bewältigen. Hunderte Besucher versammelten sich am Strand entlang der Einfelder Schanze und feuerten die Paddler lautstark an.

Die teilnehmenden Mannschaften hätten unterschiedlicher kaum sein können. Vereine, Firmen und Freundeskreise machten mit. „Wir sind ein Freundeskreis, der sich regelmäßig in der Kneipe ‚Holzwurm‘ in Tungendorf trifft. Wir wollen hier einfach nur ge-meinsam einen schönen Tag in der Sonne verbringen“, verriet Olaf Rickert
vom Team „Die Termiten“. Die
Teams hatten ihre eigene Boxengasse, die sie sich für die Pausen mit Musik-Anlagen, Grillmöglichkeiten und Hängematten gemütlich eingerichtet hatten.
 Neben dem sportlichen Part hatten die Mannschaften auch die Möglichkeit am Wettbewerb „Beste Kopfbedeckung“ teilzunehmen, für den es einen Extra-Preis gab. Den sicherte sich die Mannschaft „Jansen Fighters“. „Wir machen jetzt das vierte Mal mit. Im vergangenen Jahr erreichten wir den dritten Platz. Dabei überlegen wir uns immer ein anderes Outfit“, erzählte Jörg Jansen. Diesmal hieß ihr Motto „Braveheart“, das sie mit Schottenhut, Kilt und der Gesichtsbemalung, wie man sie aus dem gleichnamigen Film kennt, gut umgesetzt und sich den Preis damit gesichert hatten. „Es wird nur die Kopfbedeckung bewertet. Aber die ‚Jansen Fighters‘ haben sich mit ihrem gesamten Outfit sehr viel Mühe gegeben. Der Gesamteindruck hatte die Jury überzeugt“, erklärte Mitorganisator Werner Angerstein.

Das Wetter spielte mit, die Bedingungen auf dem Wasser waren sehr gut. Dennoch hatten die Organisatoren ein wachendes Auge immer gen Himmel gerichtet. Auf einem Wetterradar konnten die Verantwortlichen sehen, dass tatsächlich ein Unwetter im Anmarsch war. „Sicherheit geht vor, dann brechen wir sofort ab“, betonte Martin Krumm. Um es nicht so weit kommen zu lassen, wurden die Finalläufe vorgezogen. Vom Unwetter blieb Neumünster letztendlich doch verschont.

Die Ergebnisse:

Die besten Mannschaften in der Kategorie Open: Einfelder Jungs, (1:05.7); Schockwelle (1:06.3) und SC Gut Heil III (1:07.4)
Mixed: Hobby Dragons (1:08.2); UHUs (1:09.7) und Elektro Ickert (1:13.3)
Ladies: SC Gut Heil (1:15.8); Henna Elsen (1:24.2) und die Bordesholmer LandFrauen (1:29.0)
Kanu (zwei teilnehmende Mannschaften): 1. EKN Dragons (0:59.5) und Dark Thunder (1:01.2)

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