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Konzertreihe in Grossenaspe : Volkslieder zum Mitsingen

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Bariton Joachim Gebhardt singt am 7. September in der Katharinenkirche Volkslieder. Die Besucher dürfen gerne miteinstimmen. Der Eintritt ist frei.

Mit einem Liederabend unter dem Titel „Kein schöner Land …“ startet am Sonnabend, 7. September, eine neue Konzertreihe in der Katharinenkirche zu Großenaspe. Zu hören ist dort der bekannte Hamburger Bariton Joachim Gebhardt in Begleitung des Pianisten Henning Lucius.

Neben der besonderen Klasse der beiden Musiker dürfen sich die Besucher dabei zudem auf eine außergewöhnliche Programmgestaltung freuen. Beim Thema „Der Weg vom Volkslied zum Kunstlied und wieder zurück“ setzen die Veranstalter dann auch beim Publikum auf die Lust am Singen alter Weisen.
So wird es zum Beispiel eine Gegenüberstellung der Volksweise „Das Wandern ist des Müllers Lust“ und dem Lied „Das Wandern“ von Franz Schubert geben. Das Mitsingen ist dabei ausdrücklich erwünscht. Die Liedtexte werden ausgelegt.

„Es ist uns ein Anliegen, das Volkslied wieder der Öffentlichkeit darzubieten, denn ähnlich wie die Märchen der Gebrüder Grimm, begleiten diese viele Menschen, deren Herz an den alten Melodien und Geschichten hängt“, erklärte dazu Joachim Gebhardt, den eine mehr als 40-jährige Freundschaft mit Professor Ernst-Ulrich von Kameke verbindet

Der Musikprofessor, der auch schon den Orgelzyklus in der Katharinenkirche erfolgreich über die regionalen Grenzen hinaus bekannt machte, hatte die Idee zur neuen Konzertreihe „Musik auf dem Lande“. „Es wird ein Bogen über verschiedene Musikgebiete geschlagen. Erstklassige Künstler werden die Reihe gestalten, und die Programme stehen auch den Angeboten, wie sie zum Beispiel in Hamburg präsentiert werden, in nichts nach“, erklärte Ernst-Ulrich von Kameke seine Ambition.

Engagierte Mitstreiter hat der einfallsreiche ehemalige Musikdirektor an der Hauptkirche St. Petri Hamburg in den Reihen der Großenasper Gemeindevertreter gefunden. Die Gemeinde wird sich als Veranstalter in die Organisation mit einbringen. „Die Förderung des kulturellen Angebotes vor Ort ist für uns ebenso eine Aufgabe wie die sonstige Entwicklung der Gemeinde. Eine Zusammenarbeit mit einer Kapazität wie Professor von Kameke ist da natürlich ein besonderes Glück“, erklärte dazu Bürgermeister Torsten Klinger (CDU).

Das Konzert am Sonnabend, 7. September, beginnt um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei. Um eine Spende wird gebeten.

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erstellt am 23.Aug.2013 | 18:16 Uhr

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