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Tungendorf : Volkshaus kann Mehrgenerationenhaus bleiben

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Das Bundesfamilienministerium will die Förderung für die Mehrgenerationenhäuser bis 2020 verlängern. Der Bund zahlt 30 000 Euro pro Jahr, die Stadt ist mit einem Anteil von 10 000 Euro dabei.

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erstellt am 18.Mär.2016 | 11:45 Uhr

Neumünster | Kurz vor Ostern kommt die frohe Botschaft aus Berlin: Das Bundesfamilienministerium verlängert sein Aktionsprogramm für die Mehrgenerationenhäuser wie das Volkshaus in Tungendorf und startet 2017 ein neues Förderprogramm. Es soll zunächst bis 2020 laufen und sieht – wie bisher – pro Haus und Jahr einen Bundeszuschuss von 30000 Euro und eine Kofinanzierung von 10000 Euro durch die Kommune vor.

 „Das Mehrgenerationenhaus Volkshaus ist gar nicht mehr wegzudenken und ein wesentlicher Bestandteil des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens in Tungendorf und darüber hinaus“, sagte Stadtrat Günter Humpe-Waßmuth. Die Stadt fördert indirekt, indem sie der Diakonie als Träger das Volkshaus zu einem günstigen Preis vermietet. Von Seiten der Stadt soll sich daran auch nichts ändern.

Ähnlich äußerte sich   die Diakonie-Fachbereichsleiterin Constanze von Wildenrath: „Wir als Diakonie wollen gerne in Tungendorf weitermachen und werden uns bewerben.“ Die Diakonie engagiert sich zurzeit mit 10000 bis 15000 Euro  eigener Mittel an der Finanzierung des Mehrgenerationenhauses und will das auch weiterhin tun. „Wir hoffen einerseits, dass die Kosten im Rahmen bleiben, und wollen andererseits mehr Angebote entwickeln und dadurch mehr Einnahmen  erzielen“, sagte sie.

Neumünsters SPD-Ratsfraktionsvorsitzender Uwe Döring aus Tungendorf ist wie der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Philipp Murmann ein Pate des Mehrgenerationenhauses und froh über die weitere Förderung. Das Haus habe sich sehr gut entwickelt, mehr als 80 Ehrenamtliche engagierten sich. Mit ihrer Hilfe wurde gerade erst das Dachgeschoss im Volkshaus ausgebaut. „In Tungendorf zeigt sich, wie ein Mehrgenerationenhaus funktioniert“, sagte Döring.

Murmann nannte das Haus einen Ort der Begegnung von Jung und Alt. Die Einrichtung biete die großartige Möglichkeit, sich zu engagieren und voneinander zu lernen. Deshalb habe er sich gerne als Pate des Hauses und Abgeordneter für die Fortführung des Bundesprogramms eingesetzt.

„Für 2016 hat sich das Mehrgenerationenhaus Volkshaus vorgenommen, noch mehr generationenübergreifende Angebote zu schaffen und sich auch beim Thema Integration intensiv einzubringen“, sagte Murmann. Auf Grund des Engagements der Mitarbeiter und Freiwilligen habe sich das Haus die Teilnahme an der nächsten Förderrunde redlich verdient.

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