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Jahresabschluss : Volksbank steigert ihren Gewinn

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Genossenschaftsmitglieder bekommen wieder 6 Prozent Dividende

von
erstellt am 26.Feb.2017 | 08:28 Uhr

Neumünster | Stolz und zufrieden präsentierten die beiden Vorstände Dr. Rainer Bouss und Dirk Dejewski gestern den noch vorläufigen Jahresabschluss der Volksbank für 2016. Das genossenschaftliche Kreditinstitut glänzt wieder einmal mit guten Zahlen. „Wir konnten unsere gute Marktposition weiter ausbauen“, lautete das Fazit von Rainer Bouss.

Alle wesentlichen Kenndaten zeugen von solidem Wachstum. So erhöhte sich die Bilanzsumme um knapp 4 Prozent auf 1,24 Milliarden Euro. Mit einem Neugeschäft von 129 Millionen Euro liegt das Kreditvolumen nun bei 814 Millionen Euro (2015: 795 Millionen Euro). Die Kundeneinlagen stiegen um gut 7 Prozent auf 838 Millionen Euro (2015: 780 Millionen Euro). Die Kundenzahl von 55 300 wurde um umsatzlose Kundenverbindungen und Verstorbene bereinigt und ist daher nur bedingt mit der Vorjahreszahl 55 800 vergleichbar, meinten die Banker.

Trotz der andauernden Phase niedriger Zinsen erhöhte sich das Zinsergebnis um 2,4 Prozent auf 28,3 Millionen Euro. Und obwohl die verschärfte Regulatorik die Volksbank jährlich mit bis zu 500  000 Euro belastet, konnte sie ihre Verwaltungskosten auf 23,4 Millionen Euro verringern. „Wir haben tägliche Prozesse verschlankt und an unserer Effizienz gearbeitet“, sagte Dirk Dejewski. Mit dem leicht verbesserten Bewertungsergebnis aus dem Kreditgeschäft und dem Eigengeschäft mit Wertpapieren macht das unter dem Strich einen Gewinn vor Steuern von 13,7 Millionen Euro. 2015 standen 12,9 Millionen Euro zu Buche.

8,4 Millionen Euro sollen ins Eigenkapital fließen, das dann 139 Millionen Euro beträgt. Mit einer Gesamtkapitalquote von 20 Prozent und einer harten Kernkapitalquote von 17,3 Prozent ist die Volksbank schon jetzt gerüstet. „Damit sichern wir uns wertvollen Wachstumsspielraum für unser Kundengeschäft“, so Rainer Bouss. Auch die 22 500 Mitglieder der Volksbank profitieren: Aufsichtsrat und Vorstand werden der Mitgliederversammlung am 30. Mai wie im Vorjahr eine Dividende von 6 Prozent vorschlagen.

„Die Nähe zum Kunden bleibt unser Kernanspruch“, sagte Dejewski. Allerdings betreten wegen der fortschreitenden Digitalisierung – Stichwort: Online-Banking – immer weniger Kunden die Filialen. Die Volksbank reagiert und wandelt (wie berichtet) ihre Geschäftsstelle am Kuhberg Ende März in eine SB-Stelle um. Ende Juni wird zudem die Filiale an der Wasbeker Straße 145a in Faldera geschlossen. Hier ist die Volksbank noch auf der Suche nach einem Standort für einen Geldautomaten. Nachdem Wittorf 2016 vergrößert wurde, steht in Boostedt in diesem Jahr eine Komplettsanierung an.

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