Bordesholm : „Vocal Line“ lieferte Präzision und Spaß am Singen

Sie leben die Musiktitel:  „Vocal Line“ bezauberte die Zuhörer in der Klosterkirche.
Sie leben die Musiktitel: „Vocal Line“ bezauberte die Zuhörer in der Klosterkirche.

Dänische A-cappella-Gruppe überzeugte in der Klosterkirche.

shz.de von
24. Mai 2016, 11:00 Uhr

Bordesholm | Mit Charme, Stimme und einer gehörigen Portion guter Laune verzauberte die dänische A-cappella-Gruppe „Vocal Line“ die 200 Besucher in der Klosterkirche beim jüngsten Frühjahrskonzert. Pop-Perlen in modernen, zeitlosen Arrangements brachten die 15 Damen und 10 Herren unter die sofort hingerissenen Gäste.

Gar nicht wie ein Live-Konzert klang die Darbietung, sondern eher wie ein abgespultes Band, was hier deutlich positiv gemeint ist – brachte das Ensemble aus Aarhus doch eine Präzision in das Kirchenschiff, die man bei Frühjahrskonzerten in Bordesholm in dieser Form auch nicht immer zu hören bekommt.

Das traurige „Why should I cry for you“ von Sting, das flehentliche „Blood of Eden“ von Peter Gabriel oder das romantische „Into your arms“ von Nick Cave, wechselnde Führungsstimmen und kluges Rochieren zwischen den Geschlechtern schafften eine Stimmung zwischen Gänsehaut und freudiger Erregung. Klug und geschickt führte Chorleiter Jens Johansen seine jungen Stimmtalente. Der Klang mit den beatboxenden Männerstimmen geht auf jeden Fall in die Herzen.

Und Coldplays „Viva la Vida“ – mit den Sängerinnen und Sängern zwischen den Stuhlreihen platziert – klang dann klar und einfach wunderbar schön.

Als Zugabe gab es „Halleluja“ von Leonard Cohen. Bei brausendem Applaus des stehenden Publikums verließen die Sänger von „Vocal Line“ strahlend die Klosterkirche.  

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