zur Navigation springen

Vikarin Anne Mareike Müller: von Bokhorst direkt nach Brüssel

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

shz.de von
erstellt am 13.Jan.2014 | 00:31 Uhr

Geboren ist Anne Mareike Müller in Kappeln an der Schlei. Seit dem Abitur bestimmen jedoch drei Stationen das Leben der 31-Jährigen. Berlin, Bokhorst, Brüssel, das steht für das Theologiestudium in Berlin, zweieinhalb aufregende und tolle Jahre in Bokhorst und demnächst das Parkett der Europäischen Union in Brüssel. Bereits im Studium hat die Bokhorster Vikarin und angehende Pastorin ein halbes Jahr lang Auslandserfahrungen in Brasilien gesammelt. Seinerzeit ging es um ein Projekt zur Aids- und HIV-Prävention des Missionswerks der Nordelbischen Kirche. Nach der Ausbildung in Bokhorst will Anne Mareike Müller Brüssel kennen lernen und von dort im Büro der Evangelischen Kirche Deutschland internationale politische Luft schnuppern. „Mich reizt die Schnittstelle zwischen Kirche und Politik“, sagt sie. Um Kirche, Politik und Gesellschaft unter einen Hut zu bringen, dafür brauche man das richtige Rüstzeug. Eine gute Basis dafür sei das Sondervikariat, auch wenn das Ziel danach zunächst einmal eine Pfarrstelle sei. Die dürfe gern in Hamburg oder Lübeck liegen. Denn auch wenn es in Bokhorst eine schöne Zeit war, zieht es die ehemalige Kappelerin in die Stadt. Gestern durfte Anne Mareike Müller in einer feierlichen Runde in der Heilig-Geist-Kirche vorerst ihre letzte Predigt in Bokhorst halten. Aber auch wenn in Brüssel der Duft Europas wartet, der Weg wird bestimmt auch wieder einmal nach Bokhorst führen, meinte Müller. Eines habe das kleine Bokhorst gezeigt: Auch ein Dorf könne Vorbild sein, auf jeden Fall, wenn es um funktionierende Netzwerke und ein lebendiges Miteinander ginge.




zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen