Aukrug : Vier neue Fahrzeuge für den Bauhof

Der neue Bauhof-Fuhrpark: Bauhofleiter Norbert Kröning, Bürgermeister Nils Kuhnke, dessen Stellvertreter Jochen Rehder (unten von links) und weitere Gemeindevertreter präsentieren die neuen Gerätschaften.
Der neue Bauhof-Fuhrpark: Bauhofleiter Norbert Kröning, Bürgermeister Nils Kuhnke, dessen Stellvertreter Jochen Rehder (unten von links) und weitere Gemeindevertreter präsentieren die neuen Gerätschaften.

Die Gemeinde Aukrug investiert 125 000 Euro. Der Gemeinderat gibt grünes Licht für die Seniorenwohnanlage „Alte Ziegelei“.

shz.de von
30. Mai 2015, 07:45 Uhr

Aukrug | Neue Bauhof-Gerätschaften im Wert von rund 125  000 Euro haben die Aukruger Gemeindevertreter jetzt unmittelbar vor ihrer jüngsten Sitzung in Augenschein genommen. Im Dezember hatte der Gemeinderat grünes Licht für die Neuanschaffungen gegeben, die Bauhofleiter Norbert Kröning und der stellvertretende Bürgermeister Jochen Rehder nun präsentierten.

Es handelt sich um ein „Iseki“-Allzweckfahrzeug mit Laubgebläse und Salzstreuer (80  000 Euro), einen Pritschenwagen (17  000 Euro) sowie einen Bankettenmulcher (7000 Euro) und einen Salzstreuer (20  000 Euro) für den großen Bauhof-Trecker. In der anschließenden Gemeinderatssitzung waren die Fledermäuse, die im alten Ziegeleistollen in Innien überwintern, das Hauptdiskussionsthema. „Welche Auswirkungen wird die geplante teilweise Zuschüttung des Stollens im Rahmen der Bauarbeiten zur Wohnanlage ‚Alte Ziegelei‘ auf die dort überwinternden Fledermäuse haben?“, wollte Gemeindevertreter Volker Neitzel von Marianne Sommer vom Ingenieurbüro BCS (Rendsburg) wissen. Alle Baumaßnahmen im Ziegeleiweg seien mit dem Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) abgestimmt, betonte Sommer: „Der ohnehin eingebrochene Teil des alten Lorentunnels wird auf 25 Metern zugeschüttet, und der Tunnelabschnitt, der bestehen bleibt, wird zugunsten der Fledermäuse ertüchtigt. Es werden zusätzliche Nisthilfen hineingehängt, und der Einflug wird verbessert.“ Bürgermeister Nils Kuhnke ergänzte: „Auch die klimatischen Bedingungen für die Fledermäuse müssen so erhalten werden, wie sie sind.“

Die Kommunalpolitiker billigten einstimmig den Satzungsbeschluss zum Bebauungsplan „Wohnanlage Alte Ziegelei“. Investor Achim Fölster hofft, dass nach fast dreijähriger Planungsphase im Herbst mit den Bauarbeiten für 28 altersgerechte Wohnungen begonnen werden kann. „Diese Wohnanlage ist ein soziales Infrastrukturprojekt der Gemeinde“, so Fölster, „wir wollen in Innien den dörflichen Charakter erhalten und ein Gemeinschaftsleben schaffen, an dem sich die Bewohner beteiligen können, um lange am aktiven Leben teilzunehmen.“ Die Wohnungen sind zur Miete vorgesehen. „Vom Ziegeleiweg aus sind alle wichtigen Einrichtungen zu Fuß zu erreichen“, so Fölster. Die Gemeinde soll die Anlage später kaufen und selbst betreiben.

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