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Holsten-Galerie : Vier Kräne sollen’s richten

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Auflagen für den Baustellenverkehr zum Einkaufszentrum sollen den Verkehr in der Innenstadt auch während der Bauzeit fließend halten.

von
erstellt am 30.Jan.2014 | 07:00 Uhr

Neumünster | Noch ist keine Mauer gefallen und kein neuer Stein gesetzt, aber hinter den Kulissen laufen die Vorbereitungen zum Baustart für die Holsten-Galerie auf Hochtouren: Planer von Stadt und Investor ECE stimmen derzeit die Baustellenpläne und -zeiten miteinander ab (siehe auch Seite 15) und verhandeln über den Baustellenverkehr.

Ralf-Joseph Schnittker, Chef des Tiefbauamtes der Stadt, gab dazu gestern erste Details bekannt. Danach will ECE das Einkaufszentrum in den kommenden Monaten von vier Standorten aus gleichzeitig in die Höhe ziehen. Der größte Baukran wird auf dem Gänsemarkt vor dem Courierhaus aufgebaut. Weitere Kräne sollen in der Fabrikstraße, hinter der St. Vicelinkirche und in der Kaiserstraße aufgestellt werden, dort wo derzeit noch das alte Parkhaus steht, das als eines der ersten Gebäude weichen muss.

Die Kranplätze sind gleichzeitig die zentralen Anlaufpunkte für den Baustellenverkehr, der in den kommenden Monaten auf Neumünster zurollt.

Um den Verkehr durch die Innenstadt trotz der anrückenden Lkw-Flut möglichst flüssig zu halten, will die Stadt dem Lastverkehr eine Reihe von Auflagen machen und bestimmte Routen vorgeben. So soll etwa der Lastverkehr zur Kaiserstraße und zum Gänsemarkt ausschließlich aus dem Norden (Rendsburger Straße/ Bahnhof) anrollen. Lastverkehr, der die Kaiserstraße anfährt, soll in einer Schleife um das Parkhaus auch über Bahnhof und Rendsburger Straße wieder aus der Stadt herausfinden. Lastzüge, die über den Kuhberg zum Gänsemarkt fahren, sollen nach dem Abladen an der Gänsemarkt-Kreuzung grundsätzlich nach rechts in die Straße Am Teich abbiegen, um den fließenden Verkehr möglichst wenig zu stören.

Wie die Belastung durch die Mammutbaustelle für die Stadt insgesamt so gering wie möglich gehalten werden kann, will sich der Bauausschuss auf seiner Sitzung am nächsten Donnerstag, 6. Februar, (Rathaus, 17.30 Uhr) darlegen lassen. Dort soll es beispielsweise auch um die Parkplätze gehen, die den Neumünsteranern und ihren Besuchern während der Bauphase zur Verfügung stehen – oder auch wegfallen. Immerhin fällt zunächst ein komplettes Parkhaus aus. Nach den Erfahrungen mit dem Verkehrsversuch habe der Handel zwischen Bahnhof und Rathaus jedes Recht darauf zu drängen, dass die Innenstadt und ihre Parkplätze erreichbar bleiben, sagt Ratsfrau Helga Bühse (CDU), die für den Ausschuss einen umfangreichen Fragenkatalog vorbereitet hat. Bühse will im Ausschuss erneut ein „funktionierendes Baustellen- und Verkehrsmangement“ anmahnen.

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