Interkulturelle Woche : Vielfältige Darbietungen aus aller Welt

Beim Abschlussfest zur Interkulturellen Woche am Sonnabend in der Klaus-Groth-Schule ließen sich die kleinen türkischen Tänzerinnen Ceylin (9, links) und Aleyna (7) nach ihrem Auftritt eine große Portion Zuckerwatte schmecken.
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Beim Abschlussfest zur Interkulturellen Woche am Sonnabend in der Klaus-Groth-Schule ließen sich die kleinen türkischen Tänzerinnen Ceylin (9, links) und Aleyna (7) nach ihrem Auftritt eine große Portion Zuckerwatte schmecken.

1000 Besucher kamen zum Abschlussfest der Interkulturellen Woche in die Klaus-Groth-Schule. Die Organisatoren zogen eine positive Bilanz.

shz.de von
04. Oktober 2016, 08:15 Uhr

Neumünster | Nach dem gelungenen Auftakt am 24. September auf dem Kleinflecken (der Courier berichtete) endete die Interkulturelle Woche am Sonnabend mit einem fröhlichen Fest in der Aula der Klaus-Groth-Schule (KGS) an der Parkstraße. Mehr als 1000 Besucher genossen das abwechslungsreiche Bühnenprogramm, an dem sich zahlreiche Gruppen, Chöre und Akrobaten unter anderem mit rumänischen Kirchenliedern, anatolischem Volkstanz und lateinamerikanischen Rhythmen beteiligten. Professionell unterstützt wurden die rund 100 Akteure dabei von der Technik-Arbeitsgemeinschaft der KGS, deren Mitglieder den ganzen Tag lang alle Hände voll zu tun hatten.

Ebenso vielfältig wie die Darbietungen auf der Bühne war die Auswahl an internationalen Speisen. Und an den zahlreichen Infotischen, mit denen sich zum Beispiel das Forum der Vielfalt, die türkische Gemeinde sowie der Kirchenkreis Altholstein präsentierten, wurden viele angeregte Gespräche geführt.

Große Beachtung fand außerdem die Ausstellung „Es lebe die Freiheit“ des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933-1945, die das Bündnis gegen Rechts zeigte. Viele Besucher nahmen zudem die Gelegenheit wahr, sich ihren Namen einmal auf Arabisch schreiben zu lassen oder sich ein kunstvolles Henna-Tattoo auf die Hand malen zu lassen.

Entsprechend zufrieden äußerte sich am Ende Sabine Krebs vom Runden Tisch für Toleranz und Demokratie, der für die Organisation der Abschlussveranstaltung verantwortlich zeichnete. „Das war ein Tag voller Herzklopfen und Gänsehautmomente. Und ich freue mich riesig darüber, dass wir ein so volles Haus hatten“, erklärte sie.

Ebenfalls positiv fiel das Fazit der Mitorganisatorin Eilean Layden (Koordinierungsstelle Integration) zur Interkulturellen Woche insgesamt aus. „Schon bei der Auftaktveranstaltung herrschte eine fröhliche und entspannte Stimmung. Der Poetry-Slam war super, und auch der Workshop zur frühkindlichen Erziehung war eine gute Sache“, zählte sie auf. Letztlich habe jedoch jede der 16 Veranstaltungen ihre interessierten Besucher gehabt. Besonders schön sei es zudem, dass dieser Rahmen den Migranten-Organisationen die Gelegenheit geboten habe, einmal im Vordergrund zu stehen, so Layden weiter.

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