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Viele Tiere, Peter und Großvater wurden in der Klosterkirche lebendig

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Ein großes Spektakel, jede Menge Spaß und musikalische Früherziehung gab es beim vierten Frühjahrskonzert in der Bordesholmer Klosterkirche. Mit dem ewig jungen und immer aktuellen Märchen „Peter und der Wolf“ von Sergej Prokofjew hatte die Hamburger Theatermanufaktur die 200 großen und kleinen Besucher schnell auf ihrer Seite.

So viele Tiere, jede Menge Instrumente und über allem die majestätisch thronende Kirchenorgel: All dies ist gegenwärtig und dann doch nicht da , denn in der Aufführung im großen und prächtigen Kirchenschiff spielte die Vorstellungskraft diesmal die Hauptrolle, wurde der Phantasie der Jungen und Mädchen lediglich ein wenig auf die Sprünge geholfen. Dies übernahmen die Theaterleute Hans-Christoph Michel und Christiane Hrasky, der Erste als Sprecher und kluger Interpret der vorzüglichen Textfassung von Loroat, letzere als grandiose Organistin und Stellvertreterin für über ein Dutzend Instrumente der notierten Originalfassung von 1936. Ente, Vogel, Großvater, Jäger, der kleine Peter oder selbstverständlich der böse Wolf – Organistin Christiane Hrasky hatte sie alle drauf. Ein kleiner Griff am Manual oder etwas Schwung am Pedal – schon wurden die märchenhaften Gestalten vor dem Auge der Kleinen lebendig. Unterstützt wurde das spannende Geschehen durch die witzigen und sehr eigenwilligen Illustrationen von Mario Mensch auf einer großen Leinwand. Und die Besichtigung der Orgel war noch ein krönender Abschluss.



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erstellt am 12.Mai.2014 | 10:01 Uhr

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