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Holsteinischer Courier

18. Dezember 2017 | 08:30 Uhr

Wittorf : Viele Fragen zum Radweg

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Radspur auf der Mühlenstraße endet an der Lindenstraße, nun soll sie verlängert werden, oder doch nicht? Das ist Thema im Stadtteilbeirat.

shz.de von
erstellt am 14.Feb.2015 | 11:00 Uhr

Neumünster | Das Schreiben der Verkehrsaufsicht wirft mehr Fragen auf, als es beantwortet: Die Benutzungspflicht des Fußweges an der Lindenstraße sei aufzuheben, heißt es dort. Und weiter: „Dem Radfahrer wird jedoch die Möglichkeit eingeräumt, den Gehweg oder den optisch noch vorhandenen nicht benutzungspflichtigen Radweg zu befahren. Er kann aber auch auf der Fahrbahn fahren.“ Für Wittorfs Stadtteilvorsteherin Sabine Krebs ist das alles nicht verständlich. Sie setzt jetzt auf die Erklärung der Stadtvertreter bei der Sitzung des Stadtteilbeirates am kommenden Donnerstag, 19. Februar, um 19 Uhr im Haus an der Stör, Störwiesen 44.

Bisher endet die Radspur auf der Mühlenstraße vor der Fußgängerampel an der Schule. Dort sollen die Radfahrer dann stadteinwärts fahrend auf den Fußgängerweg wechseln. Diese Regelung gilt bis kurz vor dem Ring. „Das ist aber keine Dauerlösung. Der Fußweg ist an manchen Stellen sehr eng. Wenn dort Mütter mit Kinderwagen oder Menschen mit Behinderung gehen, ist kaum ein Durchkommen. Außerdem gibt es Bushaltestellen, wo es gefährlich werden kann“, sagen Günter Schöbel und Hans-Jürgen Holland, die ebenfalls im Stadtteilbeirat sitzen. Sie sind sich mit Sabine Krebs einig: „Am besten wäre es, wenn die Radspur auf der Straße bis zum Ring weitergeführt wird. Dafür wollen wir uns einsetzen.“

Weiteres Thema am Donnerstag ist der Sachstandsbericht zum Knickschutzprogramm. Unter dem Motto „Den Knick im Blick“ arbeitet die Stadt derzeit an sogenannten „Aufwertungsmaßnahmen“, wie zum Beispiel Gehölzpflanzungen. Dieses Programm soll zunächst in Wittorf als Modellgebiet umgesetzt werden. Hintergrund ist ein Beschluss der Landesregierung, den Knickschutz in Schleswig-Holstein aus Umwelt- und Naturschutzgründen zu stärken. „Denn sowohl in besiedelten als auch in unbesiedelten Bereichen sind Knicks unter anderem Brut-, Rast- und Nahrungsbiotop für Tiere wie Singvögel und Standorte für heimische Pflanzen wie seltene Brombeerarten“, heißt es dazu in einer Presseerklärung der Stadt.

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