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Holstenhallen : Viel los beim letzten Flohmarkt des Jahres

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

250 vorwiegend private Händler boten gestern ihre Waren feil. Doch die meisten Besucher wollten einfach nur schauen, was es gibt.

Neumünster | Dessous und Militärstiefel, Kinderspielzeug und Elektronikartikel, filigraner Schmuck und rustikales Werkzeug boten 250 vorwiegend private Händler gestern auf dem inzwischen zwölften Flohmarkt des Jahres in der Holstenhalle an.

Es schien nichts zu geben, was es nicht gibt. Die PKW-Kennzeichen umfassten den gesamten Norden von Bremen bis Rostock, von Nordfriesland bis Hannover. In der Halle 5 und davor war das Gedränge und Geschiebe groß, besonders um die Stände mit gebrauchter Kleidung. Dennoch, so meinten mehrere Händler übereinstimmend, könne man nicht von einem tollen Weihnachtsgeschäft sprechen.

Hinrich Scheef aus Oldenburg/Holstein hingegen war zufrieden: „Für 50 Euro habe ich jede Menge Lesestoff für den Winter erstanden.“ Dicke Bücher mit historischer Literatur, Kunst und Biografien füllten seinen kleinen Wagen. Auch Hanna (9) aus Osdorf bei Gettorf freute sich. Oma und Mutti kauften gleich einen ganzen Beutel voll Plastiktiere für ihren Bauernhof. „Pferde und Katzen mag ich besonders“, meinte Hanna.

Etwas ganz Spezielles suchte und fand Alexander Ladewig aus Lentföhrden: „Ich will ein Diorama bauen und brauche dafür Modell-Häuser.“ Für sein Hobby, die Geschichte des 2. Weltkriegs, kaufte er auch Literatur.

Doch die meisten Besucher wollten einfach mal schauen, was es gibt, wie einige Besucher aus Neumünster meinten. „Mit dem Besucherstrom bin ich voll zufrieden“, sagte Dieter Gruneberg, der Chef vom Veranstalter Nordflohmarkt. „Unsere Strategie, mehr Private und wenig oder keine Händler mit Neuware zuzulassen, zahlt sich aus. Der Markt wird dadurch bunter und attraktiver.“

Der nächste Flohmarkt-Termin in den Holstenhallen steht schon fest: Es ist der 17. Januar.

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