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Holsteinischer Courier

11. Dezember 2017 | 18:54 Uhr

Boostedt : Viel Interesse am Thema Windenergie

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

60 interessierte Bürger aus Groß Kummerfeld und Willingrade kamen zur Sitzung des Amtsausschusses Boostedt-Rickling.

shz.de von
erstellt am 22.Mär.2016 | 09:00 Uhr

Boostedt | Die Amtsausschusssitzung im Groß Kummerfelder Cumerveldhus stieß auf reges Besucherinteresse. Denn rund 60 überwiegend Groß Kummerfelder und Willingrader wollten hören, welche neuen Informationen Frank Hartmann von der Kreisplanung zum Thema der Aufstellung der Teilregionalpläne Wind zu erläutern hatte.

„Das Land hat jetzt einen Katalog mit sogenannte K.O.-Kriterien erarbeitet. In diesem sind harte und weiche Faktoren zur Bewertung von Flächen zur Windenergienutzung in den drei neu erstellten Regionalplänen aufgelistet. Diese können nun die Gemeinden sowie auch die Investoren für sich abprüfen“, erklärte Amtsvorsteher Geert Uwe Carstensen auf Anfrage. „Auch die gemeindlichen Handlungserfordernisse ergeben sich daraus. Fakt ist, dass nur ein Nein aus den Gemeinden nicht reicht. Dies gilt auch für bereits durchgeführte Bürgerentscheide mit ablehnendem Ausgang. Wenn eine Fläche aufgrund der zu prüfenden Faktoren geeignet ist, hat der Investor sozusagen einen Anspruch darauf, da das Land die Energiewende auf jeden Fall umsetzen will“, erklärte er weiter. Allerdings sei die landesweite Gesamtfläche durch die Neubewertung von 7,8 Prozent auf gut zwei Prozent verringert worden.

In den anstehenden Berichten informierte unter anderem der Amtswehrführer Jörg Nero über die Wehren. Unter anderem forderte er die Kommunalpolitiker dabei auf, den Einsatzkräften die Gelder für die benötigte Schutzkleidung zur Verfügung zu stellen.

Als Vertreter des Amtes im IT-Verband Schleswig-Holstein berichtete Wolfgang Brückner, dass das neue Verwaltungssystem des Amtes jetzt nahezu störungsfrei laufe. Und Dr. Anne Engelhard konnte als Sprecherin der „Betreuungsgruppe Asylsuchende“ mitteilen, dass sich 20 ständige Helfer sowie zahlreiche Einzelhelfer weiterhin für die Unterstützung der im Amt untergebrachten Flüchtlinge einsetzen. Vom Ausschuss in seinem Amt als Wild- und Jagdschadenschätzer bestätigt wurde außerdem Axel Koch aus Boostedt.

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