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Puppenbühne : Viel Beifall für Kasperle und Hotzenplotz

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Puppentheater Heinz Lauenburger gastiert bis Sonntag auf dem Jugendspielplatz

von
erstellt am 10.Apr.2015 | 17:00 Uhr

Neumünster | Gutes altes Puppentheater, bei dem das Gute gegen das Böse kämpft und gewinnt: Das erlebten gestern rund 60 Kinder mit ihren Eltern und Großeltern auf dem Jugendspielplatz bei der Premiere der Puppenbühne Heinz Lauenburger aus Henstedt-Ulzburg. Aufgeführt wurde das Stück „Der Räuber Hotzenplotz“ von Otfried Preußler.

Die Geschichte ist schnell erzählt: Bei Kasperle herrscht große Aufregung. Die Kaffeemühle, die er seiner Großmutter geschenkt hat und die ihr Lieblingslied spielt, ist verschwunden. Da haben der böse Zauberer Petrosilius Zwachtelmann und Räuber Hotzenplotz ihre Finger im Spiel. Aber das Böse hat keine Chance: Kasperle macht sich auf den Weg, und am Ende heißt es: Ende gut, alles gut. Die Großmutter bekommt ihre Kaffeemühle zurück, Räuber Hotzenplotz, der sie geraubt hatte, wird eingesperrt. Der böse Zauberer ist tot, und so ganz nebenbei hat Kasperl noch eine Fee befreit.

Die kleinen Zuschauer und ihr Anhang amüsierten sich köstlich. Besonders die gewollten Versprecher von Kasperle und Seppel etwa beim Namen Hotzenplotz in Plotzenhotz oder wie Kasperle die ihm aufgetragenen Pflichten beim Zauberer durcheinander bringt, also die Kartoffeln spaltet und das Brennholz schält, kam bei den Jungen und Mädchen besonders gut an und sorgten für viel Gelächter. Auch der geniale Plan von Kasperle und Seppel, um Hotzenplotz und den Zauberer zu überlisten, fand große Zustimmung im Publikum – und es gab viel Beifall. Dazwischen war es ganz still, da die beiden Helden kuriose Abenteuer zu bestehen hatten.

Mit der Geschichte vom „Räuber Hotzenplotz“ gastiert die Puppenbühne Heinz Lauenburger noch bis zum Sonntag auf dem Jugendspielplatz. Ein Familienunternehmen mit insgesamt sechs Personen managt die gesamte Bühne bereits in der siebten Generation. Hauptperson ist Heinz Hubert Lauenburger Junior, der hinter der Bühne ständig mit mehreren Puppen agiert. Für Licht und Musik hat auch bei einer Handpuppenbühne bereits die Elektronik Einzug gehalten. Mit dem „Räuber Hotzenplotz“ sowie „Pettersson und Findus“ haben die Lauenburger bekannte Kindergeschichten im Programm. Mit „Dr. Faustus“ gibt es auch ein Puppenspiel für Erwachsene. Insgesamt zehn Stücke können die Puppenspieler präsentieren.

Heute und am Sonnabend, 11. April, ist um 16 Uhr Beginn; am Sonntag, 12. April, startet die letzte Aufführung um 11 Uhr.

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