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Gadeland : Verwirrspiel kam beim Publikum gut an

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

200 Zuschauer amüsierten sich bei „Jümmer wedder nachts Klock veer“ von der Theatergruppe des TSV Gadeland.

Neumünster | Egal ob im Kleiderschrank, hinter der Couch oder in der Küche – an unterhaltsamen Turbulenzen fehlt es dem neuen Stück „Jümmer wedder nachts Klock veer“ der Theatergruppe des TSV Gadeland auf keinen Fall. Und deshalb hatten die 200 Zuschauer bei der Premiere am Freitagabend in der Aula der Gadelander Schule auch so richtig ihren Spaß.

Der flotte Dreiakter um Schein und Sein vom Autorenduo Rolf Sperling und Stefan Bermüller in der plattdeutschen Übersetzung von Jan Harrjes bot allen Akteuren reichlich Gelegenheit, ihr schauspielerisches Talent auf die Bühne zu bringen. Nachts um vier! – Frank Bremer (Dierk Wendt) und seine Frau Susanne (Edeltraud Marx) streiten. Thomas Lindemann (André Beyer) ist als Nachbar regelmäßig Zeuge dieser ehelichen Auseinandersetzungen. Er weiß genau, gleich klingeln die streitbaren Gatten und bitten um Asyl – erst Frank, dann Susanne. Thomas versteckt Frank vor Susanne, diese zieht verärgert ab. Am nächsten Morgen, nachdem Thomas zur Arbeit gegangen ist, füllt sich seine Wohnung. Die Mutter von Thomas, Liselotte Lindemann (Irene Mielke in ihrer ersten großen Rolle), ist in der „leeren“ Wohnung heimlich mit dem Hausmeister Heinz-Willy Schmidt (Hartmut Steen) verabredet. Thomas Freundin Tanja Bruns (Ilonka Wendt) wartet dort mit einer Überraschung auf ihn und die Nachbarstochter Tina Bremer (Lenca-Merrit Huß in ihrer ersten, noch hochdeutschen Rolle) ist auf der Suche nach ihren Eltern, um deren Streit zu schlichten.

Sieben Personen in einer Junggesellenwohnung sind einfach zu viel …! Jeder versucht sich zu verstecken, jeder verdächtigt den anderen, ein Verhältnis zu haben. Die Missverständnisse häufen sich und doch gibt es am Ende natürlich drei glückliche Paare.

Spontaner Szenenbeifall, insbesondere für die „trinkfeste“ Mutter Lindemann und den charmant-linkischen Hausmeister Schmidt sowie ein begeisterter Schlussapplaus bewiesen, dass das beziehungsreiche Verwirrspiel beim Publikum gut ankam.
Für die noch ausstehenden beiden weiteren Aufführungen am Mittwoch und Freitag, 25. und 27. März, jeweils um 19.30 Uhr in der Aula der Schule, gibt es noch Karten für 7 Euro pro Person an der Abendkasse.

 

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