Schillsdorf : Vertretungspastorin mit Leib und Seele

Andrea Simowski ist Vertretungspastorin in Bokhorst, bis ein Nachfolger für Erich Faehling gefunden ist.
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Andrea Simowski ist Vertretungspastorin in Bokhorst, bis ein Nachfolger für Erich Faehling gefunden ist.

Andrea Simowski betreut die Heilig-Geist-Kirchengemeinde in Bokhorst.

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07. Oktober 2014, 05:30 Uhr

Schillsdorf | In Bokhorst stehen große Umbauten ins Haus. Pastor Erich Faehling geht, Pastorin Andrea Simowski übernimmt für einige Monate die pastoralen Aufgaben in der Gemeinde. Währenddessen läuft die Suche nach einem Nachfolger oder einer Nachfolgerin für Erich Faehling. Außerdem steht im Gemeindehaus ein großer Umbau bevor.

Den Erntedank-Gottesdienst teilten sich Erich Faehling und Andrea Simowski. Ab November übernimmt Erich Faehling seine Aufgaben als Propst der Propstei Plön im Kirchenkreis Plön-Segeberg. Dann übernimmt die Kieler Vertretungspastorin die Seelsorge in der Gemeinde. Seit 2008 hat die 54-Jährige immer wieder Vertretungen in unterschiedlichen Gemeinden übernommen. Inzwischen ist aus der halben Stelle eine volle geworden. „Ich bin Vertretungspastorin mit Leib und Seele“, sagte Andrea Simowski bei ihrer Vorstellung in Bokhorst.

Voraussichtlich wird die Kieler Pastorin die Kirchengemeinde bis Februar 2015 betreuen. Inzwischen gibt es Bewerbungen für die Pfarrstelle. „Allein der formelle Ablauf der Neubesetzung nimmt allerdings einige Wochen ein“, erklärte Faehling während der Gemeindeversammlung nach dem Gottesdienst.

Für ein Projekt wird Bokhorsts scheidender Pastor allerdings auch nach seinem Wechsel noch aus der Ferne zur Verfügung stehen, wie er sagte. Das ist der Umbau des Gemeindehauses. 1979 wurde es eingeweiht, heute platzt das Gemeindehaus fast aus allen Nähten. Allein die vielfältigen musikalischen Aktivitäten vom Posaunenchor bis hin zum Singkreis und zur Trommelgruppe der Senioren brauchen Raum. Außerdem soll das Gebäude energetisch saniert werden. Statt eines Neu- oder Anbaus soll es einen Ausbau und eine Modernisierung geben, wodurch viel Licht, Raum und vielseitige Nutzungsmöglichkeiten entstehen. Dazu zählen auch eine Seniorenbegegnungsstätte und ein neu geschnittenes großes Foyer. Zurzeit rechnet die Kirchengemeinde mit Kosten von etwa 672 000 Euro. Neben eigenem Geld soll ein Teil über zinsgünstige Darlehen finanziert werden. Außerdem gibt es Fördergeld für das Projekt. „Wir hoffen, das so schnell umsetzen zu können, wie den Umbau der Kirche“, meinte Faehling.





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