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Arpsdorf : Verengung auf der Brücke ist nicht die Lösung

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Störbrücke muss dringend saniert werden.

shz.de von
erstellt am 06.Dez.2013 | 15:00 Uhr

Die Störbrücke am Ortsausgang von Arpsdorf muss unbedingt saniert werden. Auf der Gemeindevertretersitzung forderte der stellvertretende Bürgermeister Jens Krügel dringenden Handlungsbedarf ein, um nicht „mit sehenden Augen abzuwarten bis die Störbrücke wegen Unbefahrbarkeit gesperrt werden muss“.

Gebaut wurde die Brücke mit Landesmitteln in den 50er-Jahren für den landwirtschaftlichen Verkehr. Sie gehört der Kommune. Zugelassen ist sie für Fahrzeuge mit einem Höchstgewicht von zwölf Tonnen, doch es rollen immer mehr 40-Tonner über die Konstruktion. Dadurch wurde nicht nur der Straßenunterbau beschädigt. Auch der Brückendamm hält den Belastungen nicht mehr Stand. Bei einem derzeitigen Rücklagenbestand von rund 21 000 Euro ist eine Sanierung im Alleingang für die Arpsdorfer nicht tragbar. Die vorgeschlagene Notlösung, den Brückenbogen durch bauliche Maßnahmen so zu verengen, dass der überörtliche Schwerlastverkehr nicht mehr über die Brücke rollen kann, liegt nach Aussage von Bürgermeister Peter Thomsen nicht drin. „Dieser Eingriff ist ohne Zustimmung der Verkehrsaufsicht des Kreises so ohne Weiteres nicht möglich“, sagte Thomsen. Sein Vorschlag, mit den zuständigen Entscheidungsträgern der Behörde in Rendsburg das Problem vor Ort zu besprechen, fand Zustimmung.

Darüber hinaus ist die Gemeinde auf der Suche nach Fördermitteln, denn auch das Sportlerheim ist sanierungsbedürftig. In Eigenleistung von den Sportlern vor rund 40 Jahren erbaut, musste die Kommune lediglich den Baugrund zur Verfügung stellen. Weil die sportlichen Aktivitäten jedoch bis auf eine Gymnastikgruppe eingeschlafen sind und die Unterhaltungskosten trotzdem den Haushalt belasten, kamen die Ortspolitiker einvernehmlich überein, das Gebäude nunmehr für private Angelegenheiten, wie zum Beispiel Geburtstagsfeiern, Hochzeiten oder Jubiläumsveranstaltungen, zur Verfügung zu stellen. Dafür wurde eine Benutzungs- und Gebührenordnung verabschiedet.

Zu Beginn der Sitzung war Jens Krügel vereidigt worden. Mit der Kommunalwahl im Mai war er neu in das neunköpfige Ortsparlament eingezogen, konnte aber nicht an der konstituierenden Sitzung teilnehmen.

Er wurde mit seinem Einverständnis damals in Abwesenheit zum ersten stellvertretenden Gemeindechef neben Bürgermeister Peter Thomsen gewählt.













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