Neumünster : Verein für Toleranz und Zivilcourage wählt Peter Matthiesen zum Vorsitzenden

Neben dem Vorsitzenden Peter Matthiesen (re.) gehören Angelika Beer und Ingo Schumann zum neuen Vorstand.
Neben dem Vorsitzenden Peter Matthiesen (re.) gehören Angelika Beer und Ingo Schumann zum neuen Vorstand.

Der Verein will weiter ein wachsames Auge auf die rechten Strukturen in der Stadt werfen.

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02. März 2021, 15:40 Uhr

Der Verein für Toleranz und Zivilcourage hat einen neuen Vorsitzenden. Coronabedingt fand die Mitgliederversammlung des Vereins online statt. Neuer Vorsitzender ist das langjährige Vereinsmitglied Peter Matthiesen. Er wurde einstimmig gewählt.

Inhaltlich ging es bei der virtuellen Sitzung unter anderem um mögliche Aktivitäten im Rahmen der Internationalen Woche gegen Rassismus am 21. März und um die Wahl eines neuen Oberbürgermeisters in Neumünster am 9. Mai. Die Mitgliederversammlung rufe alle demokratischen Kräfte dazu auf, der angekündigten Kandidatur des NPD-Ratsherren Mark Michael Proch mit Courage entgegenzutreten, teilt der Verein mit.

Man wolle sich deshalb auch in diesem Jahr für die sofortige Schließung der Gaststätte „Titanic“ und für den Abriss des ehemaligen „Club 88‘‘ einsetzen. Als Unterstützer der Kampagne „Schöner leben ohne Naziläden“ werde der Verein über die aktuellen Strukturen von Rechtsextremisten, Rockern und Tattooläden aufklären, heißt es.

„Im Visier unseres Vereins steht auch die Ankündigung der AfD, den wegen Corona verschobenen Landesparteitag und die Aufstellungsversammlung zur Bundestagswahl so bald wie möglich in Neumünster abhalten zu wollen“, heißt es weiter. Peter Matthiesen ruft die demokratischen Parteien und Vereine auf, verstärkt zusammenzuarbeiten gegen rechtsradikale Umtriebe und das Netzwerk von Rockern in Neumünster.

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