Verein für Toleranz sucht starke Partner

Jonny  Griese
Jonny Griese

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05. Februar 2018, 17:51 Uhr

Rechtsradikales Gedankengut gibt es auch, aber nicht nur in Neumünster. Allerdings auch engagierte Menschen, die dagegen angehen. Der Verein für Toleranz und Zivilcourage will sich deshalb stärker als bisher mit auswärtigen Initiativen zusammentun, um die Kräfte zu bündeln.

Ziel müsse es sein, den Kampf gegen Neonazis und rechtradikale Tendenzen über die Stadtgrenzen hinaus auf breitere Beine zu stellen, unterstrich Vereinsvorsitzender Jonny Griese jetzt auf der Mitgliederversammlung des Vereins im DGB-Haus.

Quasi als Auftakt zu der neuen Strategie hatte sich der Verein die Kieler Opferschutzorganisation Zebra (Zentrum für Betroffene rechter Angriffe) eingeladen, die sich und ihre Arbeit vorstellte.

In seinem Jahresrückblick hob Griese vor allem die Veranstaltung zum Thema Reichsbürger am 13. November als öffentlichkeitswirksamen Erfolg hervor.

Für das angelaufene Jahr hat der Verein vier Veranstaltungen im ersten Halbjahr fest eingeplant:

Zum Internationalen Frauentag am 8. März will die Redakteurin Andrea Röpke im DGB Haus über ihre Arbeit gegen rechte Gewalt in Deutschland berichteten. Die Journalistin hat sich einen Namen gemacht als Expertin für Rechtsextremismus in Deutschland. Seit vielen Jahren recherchiert sie in der rechten Szene.

Am Tag gegen Rassismus, 21. März, soll es Live-Musik mit „Heins Ratz“ im AJZ an der Friedrichstraße geben.

Zum Tag der Arbeit am 1. Mai will der Verein gemeinsam mit Zebra aus Kiel im DGB-Haus über unterschiedliche Projekte gegen Rechte Gewalt informieren.

Zur Kommunalwahl am 6. Mai plant der Verein eine öffentliche Kampagne unter dem Motto „Keine rechten Parteien in den Rat“.

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