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Verein fordert bessere Pflege der Bahnstrecke nach Ascheberg

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Der Förderverein Ostholsteinbahn aus Ascheberg hat den Zustand der stillgelegten Bahnstrecke Neumünster – Ascheberg untersucht und fordert eine bessere Pflege. Der Verein setzt sich für die Reaktivierung dieser Verbindung ein, die im Nahverkehrsplan des Landes für eine perspektivische Reaktivierung vorgesehen ist.

„Leider mussten wir mit Schrecken feststellen, dass die Vegetation immer mehr Besitz von der Strecke ergreift. Baumwurzeln haben begonnen, sich nicht nur durch das Schotterbett zu graben, sondern auch den darunter liegenden Bahndamm anzugreifen. Ein Durchstopfen der Strecke wird in absehbarer Zeit nicht mehr möglich sein“, meint Peter Knoke, der Vorsitzende des Fördervereins. Dabei sollte die Trasse eigentlich gesichert und in den sogenannten Infrastruktursicherungsvertrag des Landes mit der Deutschen Bahn aufgenommen werden. „Jeden, dem an der Reaktivierung der Bahnstrecke gelegen ist, muss dies vor den Kopf stoßen“, sagt Knoke. Die politische Entscheidung für den Streckenerhalt werde konterkariert. Zukünftige Sanierungskosten würden dadurch massiv steigen. „Die Anlieger der Strecke sind durch den unkontrollierten Baumwuchs ebenfalls betroffen. Von der ausgestellten Ölpumpe am Heimatmuseum in Wankendorf ist jedenfalls bald nichts mehr zu sehen“, erklärt Knoke. Der Förderverein verlangt ein Mindestmaß an Unterhaltung. Dazu gehörten der sofortige Baumrückschnitt, die Übernahme der eisenbahnrechtlichen Verantwortung durch das Land und die Entwicklung eines Konzeptes für die Reaktivierung.

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erstellt am 28.Okt.2015 | 12:22 Uhr

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