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Verdi rudert zurück: Doch kein Streik am Kanaltunnel

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RENDSBURG | Nach scharfer Kritik will die Gewerkschaft Verdi den Rendsburger Nord-Ostsee-Kanaltunnel nun doch nicht bestreiken. Das haben die Verdi-Mitglieder gestern beschlossen. "Wir können die Bürgerinnen und Bürger und auch den Schwerlastverkehr von und nach Skandinavien nicht dafür bluten lassen, dass der bayerische Verkehrsminister keine Bewegung im Tarifkonflikt zeigt", sagte der zuständige Verdi-Nord-Fachbereichsleiter Jochen Penke. Tags zuvor hatte er noch angekündigt, dass die Leitstelle des Kanaltunnels ab nächstem Mittwoch zum Streik aufgerufen werden sollte. "Dann darf kein Auto mehr durch den Tunnel fahren", hatte Penke gesagt. Diese Absicht sorgte gestern für Empörung in Politik, Wirtschaft und Bevölkerung, weil damit in der Region die einzige Lkw-Ausweichroute für die teilgesperrte Rader Hochbrücke lahmgelegt worden wäre. CDU und FDP nannten die Pläne "unanständig" und "unverhältnismäßig". Selbst aus der Gewerkschaft kam gestern Kritik.

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erstellt am 07.Aug.2013 | 03:59 Uhr

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