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Bordesholm : Verdächtiger gemeldet: Polizei buddelt nach Naschitüten auf Spielplatz

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Aus der Onlineredaktion

Ein Anwohner ruft die der Polizei, weil jemand etwas auf dem Spielplatz verbuddelt. Aber: Drogen waren es nicht.

Bordesholm | Wenn die Polizei gerufen wird, ist sie zur Stelle. Das war auch in der Nacht zu Freitag so, als ein beunruhigter Anwohner in Bordesholm (Kreis Rendsburg-Eckernförde) die Ordnungshüter rief, weil er etwas Verdächtiges beobachtet hatte. Er meldete eine Person auf dem Spielplatz Ellerrade, die ein Loch aushob und einen „noch verdächtigeren“ Gegenstand vergrub. Anschließend verschloss der Unbekannte das Loch wieder, und er schlich davon.

Trotz einer guten Personenbeschreibung konnte die Polizei den Verdächtigen nicht mehr finden. Doch was hatte er verbuddelt? Mit „kriminalistischem Spürsinn und äußerster Vorsicht“ legten die Beamten den verdächtigen Gegenstand frei, um ihn einer amtlichen Prüfung zu unterziehen. Als das gesuchte Objekt dann vor ihnen lag, dürften die Beamten überrascht gewesen sein. Es war kein Rauschgift. Und auch kein Diebesgut. Es waren originalverpackte Naschitüten.

Wer macht denn sowas? Vermutlich, so der Beamte der Bordesholmer Polizei in seinem Bericht, hatte ein Vater die Süßigkeiten in Vorbereitung auf einen Kindergeburtstag vergraben. Um bei der „konspirativen“ Tätigkeit nicht entdeckt zu werden, hat die Aktion wohl kurzerhand in die Nachtstunden verlegt.

Wie auch immer: Die Polizei wollte den Kindern ihre Freude offenbar nicht verderben. Und die Naschis wurden im Anschluss polizeilich wieder eingegraben.

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erstellt am 19.Feb.2016 | 15:26 Uhr

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