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Neumünster : Verbot für Fußgänger "nicht sehr glücklich"

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Anlieger halten das Fußgängerverbot an der Holstenhalle für einen Schildbürgerstreich. Die Ratsversammlung sieht das ähnlich und fordert eine Änderung.

Für Anlieger ist es schlicht ein Schildbürgerstreich (der Courier berichtete), jetzt nahm sich auch die Ratsversammlung des umstrittenen Querungsverbots für Fußgänger vor der Holstenhalle in Höhe Neuer Kamp an. Wie berichtet lässt die Stadt an der Ampel zur neuen Holstenhallenzufahrt zwar die Querung von Radfahrern, aber nicht von Fußgängern zu. Die sollen 30 Meter weiter stadteinwärts die Straße passieren. Auch im Rat hält man das offenbar für lebensfern. Auf Initiative von SPD und Grünen soll die Verwaltung die Entscheidung überdenken und dabei auch Polizei und Hallenbetriebe mit an den runden Tisch holen. Die waren bei der Entscheidung der Verkehrsbehörde zuvor offenbar nicht gehört worden. Die derzeitige Lösung „mag verkehrsplanerisch in Ordnung sein, besonders glücklich ist sie nicht“, monierte Ralf Ketelhut von den Grünen. Es stehe zu befürchten, dass viele Passanten das Verbot ignorieren und sich dadurch gefährden, sagte Ketelhut, der auf eine Lösung noch vor der Nordbau drängte.

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erstellt am 29.Aug.2013 | 06:11 Uhr

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